Mittwoch, 22. Februar 2017

Wild Turkey and other animals...

Der heutige Tag sollte wieder einen Höhepunkt unserer Reise darstellen. Die Idee, erneut nach Neuseeland zu reisen, hing vor allem damit zusammen, dass wir bei unserem ersten Besuch in 2005 den nördlichsten Punkt von NZ aus Zeitgründen nicht besuchen konnten. Und wir wurden nicht enttäuscht: Cape Reinga ist schlicht sensationell anzuschauen. Von unserer Unterkunft in Taipa ging es auf dem Highway 10 in Richtung Awanui, um von dort dann auf den Highway 1 - der "Far North Road" immer gegen Norden zu fahren. Cape Reinga selbst ist gut erreichbar; man kann sogar mit dem Rollstuhl bis zum Leuchtturm gelangen. Entlang des Fussweges sind viele interessante Hinweise auf Tafeln zu finden, die auch die Geschichte des Kaps erzählen. Natürlich dürfen dabei auch die Sagen der Maori nicht vergessen gehen... Der Besucheransturm hielt sich glücklicherweise auch in Grenzen, so dass wir das wunderbare Wetter und das Zusammenprallen der Tasmanischen See mit dem Pazifik vollauf geniessen konnten. Auf unserem Rückweg durfte ein Abstecher zum 90 Mile Beach (der eigentlich "nur" 88 km lang ist) natürlich nicht fehlen - faszinierend, wie man mit dem Auto auf Sand schnell "dahinfliegen" kann! Ja, und während wir so unterwegs waren, sind uns einige Tiere begegnet: Schafe, Kühe, Pferde, Emus (kein Witz!), Gänse, Raubvögel, auch frei herumlaufende Truthähne und - leider - viele tote Possums am Strassenrand... Wobei "leider" wieder relativ ist: In Australien sind diese Tiere geschützt, hier hingegen sind sie verhasst und werden sogar gejagt, da sie sich an den Eiern der Kiwis vergreifen und ganze Gärten umgraben.


Cape Reinga


Ninety Mile Beach
Shaun und seine Kollegen

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