Wir sind nun seit gestern im Süden von Gran Canaria. Unser Hotel, das Bohemia Suites & Spa, kann man nur mit dem Prädikat "empfehlenswert" versehen. Schon der Empfang war sehr freundlich wie auch angenehm. Und selbstverständlich haben wir auch gleich einen Willkommens-Apéro erhalten - so lässt es sich doch leben! :-)
Die Temperaturen hier sind etwas höher als im Nordosten, d.h. wir waren froh um unsere Klimaanlage im - übrigens ausgezeichnet ausgestatteten - Hotelzimmer. Bald schon zog es uns aber in Richtung Strand. Die Bezeichnung "schön" für Playa del Inglés käme mir eher weniger in den Sinn. Bettenburgen, wohin das Auge blickt und Liegestühle inkl. Sonnenschirmen in Reih' und Glied. Nicht gerade das, was mich begeistert. Nichtsdestotrotz ist die Infrastruktur hier natürlich unübertroffen. Man findet so ziemlich alles, was ein Tourist so benötigen könnte. Der Strand ist sehr sauber und das Wasser klar, wenn für meine Begriffe auch eher kühl... ;-) Auf jeden Fall kann man hier stundenlang dem Meer entlang laufen, und das geniesse ich doch sehr.
Heute morgen dann ging es zum Frühstück in den 8. Stock in unser doch aussergewöhnliches Restaurant. Der Saal ist rund gebaut, und man hat von hier oben einen wunderbaren Blick auf die Dünen von Maspalomas. So genossen wir unseren 4 Sterne-"Zmorge" bei strahlendem Wetter. Besser geht's eigentlich nicht...
Donnerstag, 5. November 2015
Dienstag, 3. November 2015
Was bisher so alles geschah...
Nun sind wir schon über eine Woche unterwegs und endlich haben wir wieder einmal eine vernünftige WLAN-Anbindung... :-) Doch fangen wir am Sonntag, 25.10.15 an: Gaaanz früh morgens wurden wir von einem lieben Freund (wer steht schon gerne um 4.00 h morgens auf, um Kollegen an den Flughafen zu bringen...) nach Zürich-Kloten gebracht. Sicherheitskontrolle wie immer mühsam. Dafür verlief der Flug sehr ruhig und angenehm, und wir kamen pünktlich gegen 9.30 h auf Gran Canaria an. Wir wurden eigentlich vorgewarnt, dass wir erst ab 14.00 h auf unser Schiff, die AIDA Sol, gehen können. Aber glücklicherweise konnten wir bereits schon um 10.45 h einchecken und unser Zuhause für die nächsten 7 Tage erkunden. Natürlich fehlte es an Nichts: Planschbecken, Casino, diverse Bars, Sauna (aufpreispflichtig), verschiedene Sonnendecks, 5 Buffet-Restaurants und 3 bediente Restaurants (ebenfalls aufpreispflichtig - und wie...), etc. Unsere Kabine war dann gegen 15.00 h auch bezugsbereit, und wir konnten unsere Koffer auspacken und gut verstauen. Die Vorzüge einer Balkonkabine sind einfach unübertrefflich... ;-) So machten wir in dieser Woche die Erfahrung, dass eine Schiffsreise eben nicht der anderen gleicht. Auf der AIDA tummelt sich wirklich ein ganz anderes Publikum als beispielsweise auf der NCL. Die Vorteile liegen meines Erachtens auf der Seite von NCL; doch das ist natürlich Geschmackssache. Wir genossen auf jeden Fall unsere Reise, die uns von Gran Canaria über Madeira, dann nach Lanzarote und Teneriffa führte. Unsere letzte Anlaufstelle, La Palma, konnten wir dann leider nicht mit unserer Anwesenheit beehren, da die Windstärke schlicht zu stark für ein Anlegemanöver war. Und so landeten wir bereits am Samstag abend (anstelle von Sonntag morgens) wieder in Gran Canaria / Las Palmas.
Unsere Kabine musste bereits um 9.00 h geräumt sein, so dass wir uns ein Taxi schnappten und zu unserem Autovermieter Orlando / SIXT in der Innenstadt fuhren. Die Übernahme des Mietautos - übrigens ein knallgelber Renault Clio älteren Baujahres - gestaltete sich unkompliziert. In weiser Voraussicht hatte reNé sein Navi eingepackt, denn die Bedienung des eingebauten GPS erwies sich eher als mühsam. Unsere Unterkunft für die nächsten 3 Nächte befand, resp. befindet sich in der Nähe von Arucas. Das Hotel "Hacienda del Buen Suceso" liegt inmitten einer Bananenplantage und ist hübsch aufgemacht. Nur ist unser Zimmer leider sehr dunkel... Die Erfahrung eines Abendessens im Hotel würden wir auch niemandem wünschen, doch das Frühstück ist glücklicherweise ok.
Am Sonntag machten wir uns auf, die Insel zu erkunden. Von Arucas ging es über Puerto de las Nieves (ein hübscher Ort am Meer) über eine spannende Küstenstrasse bis nach Puerto de la Aldea, einem kleinen Fischerdorf im Nordwesten der Insel. Zurück ging es dann über eine Passstrasse vorbei an drei Stauseen und einem Dorf, dessen Häuser direkt in die Felsen eingebaut sind. Unterwegs passierten wir auch Artenara, einem Ort, der ebenfalls hübsch aufgemacht ist. Weiter ging es vorbei am Berg Tejeda zurück nach Arucas.
Gestern, also am 2.11.15, wollten wir Las Palmas etwas genauer unter die Lupe nehmen. Und eigentlich hatte ich mich auf etwas Shopping gefreut - aber weit gefehlt. Fast alle Läden hatten geschlossen, denn es war Feiertag... Zu meinem Pech löste sich auch noch die Sohle meiner bequemen Laufschuhe, und ich konnte so noch nicht einmal ein Ersatzpaar erstehen. ;-( Zum Glück hatten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten schon abgeklappert, bis das kleine Malheur passierte, und so wir fuhren zurück ins Hotel, um noch etwas zu relaxen.
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