Freitag, 17. März 2017

This is the end...

...aber nur von unserer Reise! :-) Wir sind beide wieder einmal erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht und können es kaum fassen, dass wir bereits wieder am Flughafen sind, um auf unseren Rückflug zu warten. Gut - wir sind etwas früh dran, doch irgendwie war unser Hotel nicht sehr flexibel in punkto "Aufenthaltsverlängerung"... Wenn wir unser Zimmer bis heute um ca. 17:00 h behalten hätten (unser Flug geht erst nach Mitternacht), dann wäre eine komplette Nacht zusätzlich berechnet worden. Das fanden wir dann etwas zuviel und liessen es bleiben. So checkten wir heute um 11:15 h aus und gaben unser Gepäck in die Aufbewahrung. Wir schlenderten noch einige Stunden durch das ganze Resort und vergnügten uns ob der Beobachtung der vielen spannenden Menschen. Singapur ist wirklich ein Schmelztiegel von ganz unterschiedlichen Herkunftsländern. Man findet nur an ganz wenigen Orten der Welt eine Durchmischung von so vielen Ethnien.
Es ist auch an der Zeit, ein Fazit unserer Reise zu ziehen. Zum dritten Mal haben wir Neuseeland besucht - und aus meiner Sicht kann es gerne auch ein viertes Mal geben. Dieses Land bietet soviel Abwechslung und ist in ganz vielen Punkten auch der Schweiz ähnlich - nur, dass es hier auch ein Meer gibt. :-) Ich habe unsere Zeit hier sehr genossen. Neuseeland bietet viel, doch die Menschen, die hier leben, müssen auch einiges akzeptieren: Erdbebengefahr, damit verbundene Erdrutschgefahren, Tsunamigefahr etc. Die Preise sind verglichen mit 2008 ziemlich gestiegen, und ich frage mich, wie die "Kiwis" damit im täglichen Leben umgehen. Die Löhne haben nicht die gleichen Erhöhungen erfahren und so ist für sie vieles enorm teuer geworden. Keine einfache Situation. Wenn man dann auch noch die enormen Herausforderungen betr. der Erdbeben-Schäden sieht, dann muss man sich nicht fragen, warum vieles hier auf günstige Art und Weise produziert wird. Allein im Strassenbau ist der Unterschied frappant und das ist nur ein Beispiel. Darum Hut ab vor den Menschen, die immer freundlich und hilfsbereit zu Fremden und jederzeit für einen "Chat" zu haben sind.

hinterlässt bleibenden Eindruck


wer möchte: Shopping bis die Füsse schmerzen
bei Wartezeit am Airport Singapore - der Schmetterlingsgarten

Donnerstag, 16. März 2017

last destination - Singapore

Wie bereits bei unserer letzten Reise nach Neuseeland haben wir uns auch diesmal für einen Zwischenstopp in Singapur auf dem Rückweg entschieden. Der Rückflug verlief reibungslos - alles wie geplant. Dank Rückenwind landeten wir sogar noch etwas vor der geplanten Zeit - dennoch ein Flug von über 10h. Die üblichen Prozeduren bei der Einreise haben wir auch gut hinter uns gebracht. Ein äusserst gesprächiger Taxifahrer brauchte uns im Mehrplätzer zum Hotel. Bei unserem letzten Besuch vor über 8 Jahren stand das Marina Bay Sands noch im Bau, welchen wir von der gegenüberliegenden Seite der Bay bestaunen konnten. Diesmal 'wohnen' wir darin für 2 Nächte.
Die Dimensionen der Hotelanlage sind enorm: 3 Hoteltürme mit 55 Stockwerken sind auf dem Dach über eine Auslegerplattform verbunden. Der sog. Inifinity-Pool mit einer Länge von 146m ist sicher ein Highlight der Anlage. Die Baukosten inkl. Grundstückskosten lagen bei umgerechnet über 5.5 Milliarden CHF. Bei Vollbelegung bietet es Platz für 3900 Gäste.
Da wir viele Bereiche von Singapur kennen verzichten wir auf den Besuch der ganzen Stadt. Die Anlage im und um das Ressort bietet genügend Potential, um die Zeit vergnüglich zu verbringen. Den "Morgenschwumm" ab 6:30pm sollte man sich jedenfalls nicht entgehen lassen. Den Tagesbeginn mit der aufgehenden Sonne aus einem Pool im 57. Stockwerk zu erleben ist nicht ganz "normal".

die 3 Türme - aus dem fahrenden Taxi


gross - aber doch viel liebe zum Detail

dä erschti Blick us äm Zimmer

Panorama obä druf

und am morgä frühä no fasch ohni Bsuecher

Dienstag, 14. März 2017

Ein eigenartiges Gefühl...

Der Abschied heute morgen von Akaroa und unseren sympathischen Gastgebern fiel uns etwas schwer - Leslie und John waren einfach toll. Auf unserer Fahrt in Richtung Christchurch blieb das Wetter wie es schon seit geraumer Zeit war: regnerisch und kühl. Doch plötzlich blinzelte die Sonne hie und da durch die Wolken und sogar einzelne blaue Flecken konnten wir am Himmel ausmachen. Wir genossen so unseren Weg, war der auch äusserst spannend, da reNé eine andere Strecke als die SH75 ausgewählt hatte. So fanden wir uns plötzlich auf einem Pass wieder und mussten dann - leider - feststellen, dass wir ausgerechnet den Teil von Christchurch erwischt hatten, der vor kurzer Zeit heftig gebrannt hatte. Glücklicherweise war "nur" Buschland und Wald betroffen; trotzdem war es seltsamer Anblick, die schwarzen Stämme und abgebrannten Büsche zu durchfahren. Nach rund 1 1/2 Stunden waren wir in der City angekommen und versuchten, zu unserem Hotel 115 zu gelangen. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, sind doch zahlreiche Strassen in der Innenstadt wegen Abriss- und Bauarbeiten gesperrt. Erst mit Hilfe von Google Maps kurvten wir ohne weitere Umwege an unser Ziel. Beim Betreten des Gebäudes befiel mich ein eigenartiges Gefühl... Und plötzlich war mir klar warum: Im 2008 befand sich unser Hotel "Off the Square" genau hier an diesem Ort und wurde während des schlimmen Erdbebens 2011 komplett zerstört. Nun wurde es wieder aufgebaut und läuft unter neuem Namen. Unser Zimmer konnten wir schon beziehen - was uns überraschte, waren wir doch schon um 13:00h hier angekommen. Und dann nichts wie ab auf die Strassen, um alte Erinnerungen aufzufrischen - doch das war leichter gesagt als getan. Die Innenstadt hat sich ziemlich komplett verändert. Und die zerstörte Kathedrale anzuschauen ist einfach nur deprimierend... Trotzdem spürt man, wie die Stadt versucht, sich von diesem gewaltigen Schock zu befreien und neue Wege zu beschreiten. Die Stimmung könnte man als vorsichtig optimistisch bezeichnen. Und immer wieder begegnet man hier freundlichen und hilfsbereiten "Kiwis". Während unserer ganzen Ferien ist uns kein einziger sauertöpfischer Kellner oder eine schlecht gelaunte Verkäuferin über den Weg gelaufen. Unser Gastgewerbe oder Detailhandel könnte hier etwas lernen... Am späteren Nachmittag kehrten wir in unsere Unterkunft zurück. Umpacken ist angesagt, denn morgen werden wir um 10:00h bereits am Flughafen sein und zu unserer allerletzten Destination - Singapur - abfliegen.

'Unterkunft' an der Strasse Richtung Christchurch

New Regent Street

Abbruch und Neuaufbau - alles eng beieinander

Re:START: ein neues Container-Quartier

Art in the city

'Überreste' der Cathedral

Neubau - Fassadenmontage

Re:START

Montag, 13. März 2017

An einem regnerischen Montag...

Ja, das Wetter blieb leider auch heute bescheiden und so hatten wir nicht wirklich Lust, eine grössere Wanderung o.ä. zu unternehmen. Trotzdem wollten wir den Tag nicht nur mit Lesen, Faulenzen oder Spielen verbringen, sondern unternahmen einen kleinen Ausflug zu einem hiesigen Wasserfall. Der Weg war gut gekennzeichnet, aber - das war klar - ziemlich matschig. Die "Sehenswürdigkeit" selber war dann eher klein, vielleicht etwa 4 m hoch und trotzdem hübsch anzusehen, auch wenn es in Strömen goss. Da wir einen kleinen Hunger verspürten, fuhren wir zu einem Restaurant, das wir auf dem Hinweg nach Akaroa entdeckt hatten: Das Hilltop Restaurant. Hier teilten wir uns eine Pizza, die von uns die Bestnote bekam. :-)  Für den restlichen Nachmittag war dann Siesta angesagt, bis wir unseren letzten Abend in Akaroa im "Ma Maison", einem ausgezeichneten Lokal, verbrachten. Morgen wird unsere letzte Station in Neuseeland, Christchurch, auf dem Programm stehen. Mit etwas gemischten Gefühlen blicken wir diesem Besuch entgegen, denn nach Schilderungen von diversen Bekanntschaften während dieser Reise (und auch schon vorher) sind die Schäden des Erdbebens von 2011 immer noch gut sichtbar.
ziemlich verwachsen das Ganze
Gummistiefelwetter

eine schöne Weinauswahl


Sonntag, 12. März 2017

Kulturprogramm

Wir sehen zuhause kündigt sich der Frühling an. Hier zeigt sich der Herbst. Regnerisch, verhangen und über den Hügeln der Halbinsel liegt Nebel. In Akaroa schafft es das Thermometer knapp in den zweistelligen Bereich, während es etwas höher schon einstellig ist. Unsere Guestfamily hat uns mit Auflugstipps versorgt - welche auch gut bei trübem Wetter durchgeführt werden können.
So sind wir los gefahren und über die nebligen Hügel zur anderen Seite der Halbinsel bis zur Okains Bay. Hier besuchten wir das 'Maori & Colonial Museum'. In verschiedenen Gebäude werden Objekte aus Neuseelands 'Frühzeit' präsentiert. Man erfährt etwas zur Geschichte der Maori und den ersten Einwanderer. Ein Themenbereich zeigt auch die Tierwelt des Landes. Spannend und gerade richtig bei diesem Wetter.
Den zweiten Teil des Tages kann man gut mit lesen, Fotos sortieren, spielen, bloggen oder schlafen verbringen.

Szene im Musem


einfacher Wohnraum aus früheren Zeiten

beim Schmid

vor der Smartphone-Zeit


Samstag, 11. März 2017

Akaroa

Kinder, wie die Zeit vergeht... Heute sind wir bereits an unserer zweitletzten Station, nämlich Akaroa angekommen. Akaroa gehört zu Christchurch City; man benötigt mit dem Auto aber über eine Stunde, bis man hier ankommt. Der Ort liegt auf einer Halbinsel und ist umgeben von Bergen, die von einem ehemaligen Vulkan entstammen. Wenn man in dieses Dorf fährt, fallen einem die französischen Strassennamen auf. Wir wohnen an der Rue Balguerie im B&B Blythcliffe, welches in einem der ältesten bewohnten Häuser Neuseelands untergebracht ist. Wer mehr erfahren möchte: http://akaroa.com/places-stay/blythcliffe. Man spürt hier tatsächlich noch etwas die französischen Wurzeln, welche von französischen Siedlern herrühren, die hier ca. Mitte des 19. Jh. eine Art Kolonie errichteten. Es ist natürlich etwas touristisch hier und trotzdem hat der Ort viel Charme und man fühlt sich sofort wohl hier. Leider spielte das Wetter heute nicht ganz mit: Bei zuerst bedecktem Wetter fuhren wir los und hatten dann bald Regen und Temperaturen um die 12°C - brrr... Man merkt, dass der Herbst hier so langsam Einzug hält. Wir hoffen natürlich, dass sich die Bedingungen etwas bessern werden. Doch wie heisst es so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! ;-)

Die Landschaft um Akaroa von oben




Freitag, 10. März 2017

damage repair

Gestern Abend noch sahen wir, dass die SH1 in Richtung Süden kurz nach Kaikoura gesperrt ist. Unser erster Gedanke: Nein, wieder die 21 Baustellen! Auf einer Webseite der Behörden fanden wir dann Infos zu allen Strassensperren. Zur SH1 hiess es dort, dass am Morgen um 8h ein Update folgen werde. Und so sahen wir dann kurz nach 8, dass die SH1 südwärts wieder befahrbar sei. In Richtung Nord - also Picton müssen die Leute aber nach wie vor den riesigen Umweg in Kauf nehmen.
Einige kurze Wartezeiten hatten wir dann auf dem Weg. Zudem sah man gut das Ausmass, welches das Erdbeben von November 2016 auf die Infrastruktur hatte. Ganze Hänge sind auf die SH1 gerutscht, Brücken beschädigt und die Eisenbahnlinie ist unbefahrbar. An vielen Orten waren Bautrupps daran die Schäden zu beheben.
Aber: Die Route ist nach wie vor ein Highlight in Neuseeland. So viele schöne Strände und Buchten auf relativ kurzer Strecke. Am Nachmittag sind wir dann bei unserem heutigen Etappenziel - ein B&B ca. 45km vor Christchurch angekommen. Abgelegen, mit eigenem kleinen Weiher, einem Tennisplatz und viel gepflegtem Grün um die Anlage. Via Mail haben uns die Besitzer informiert, dass der Schlüssel stecke und wir uns wie zuhause fühlen sollen. Ein Wein stehe im Kühlschrank bereit.

immer wichtig: ein Tennisplatz gleich vor dem Zimmer ;-)

riesige Felsplatten auf denen man weit laufen kann - in Kaikoura

Baustellen auf der Hauptverkehrsachse

und immer mal wieder spannende Verkehrsschilder


Reisetechnik:
Unsere Planungen setzen ein Minimum an Internet-Zugang voraus. Meist buchen wir die Unterkünfte erst ein oder zwei Tage im Voraus. Wie finden wir unsere Ziele? Via Google Maps schauen wir, wohin wir ungefähr kommen möchten. Die Distanz wird meist davon gesteuert wie lange wir ca. unterwegs sein möchten. Ist die Region dann klar, stehen Apps wie Booking, Hotels oder Trivago zur Verfügung, um nach passenden 'Bleiben' zu recherchieren. Und so schnell ist ein neues Ziel dann festgelegt.
Zur Naviagtion setzen wir HERE WeGo ein - kostenlos für Android und iOS verfügbar - mit Kartenmaterial der ganzen Welt. Die App kann im Offline-Modus betrieben werden und leistet gute Dienste. Gelegentlich setzen wir auch Google Maps ein. Maps kann mittlerweile auch Offline gut betrieben werden - die Kartenausschnitte müssen aber vorher heruntergeladen werden. Vorteil von Maps - es können auch Zwischenziele definiert werden - HERE soll diese Funktion später auch bekommen. Beide haben Sprachausgabe sowie Verkehrsinfos (nur im Online-Modus).
Den Blog schreiben wir Online im Browser via blogger.com. Blogger läuft auch bei "schlechten" Internetverbindungen wie heute. Nur für das Bilder-Hochladen reicht es dann kaum.
Deshalb werden Bilder von heute erst bei schnellerem Netz folgen.

Donnerstag, 9. März 2017

Wieder in der Zivilisation

Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, komplett von der Aussenwelt abgeschnitten zu sein... Wie kam es? Von Mapua aus hatten wir die Wahl, entweder weiter gen Westen zu fahren oder uns wieder Richtung Osten zu orientieren. Die Sandflies und die Tatsache, dass wir nicht mehr allzu lange Zeit hier haben würden, bewogen uns zur letzteren Route. So fuhren wir über die Highways 60, 6, 65 und anschliessend 7 zu den Maruia Springs. Hier wollten wir eine Nacht verbringen und uns dabei in den heissen Quellen "suhlen". Bei der Ankunft stellten wir dann fest, dass die Anlage schon bessere Zeiten gesehen hat... Aber na ja - gebucht ist gebucht! Gleichzeitig wollten wir eigentlich auch WiFi haben, doch die Rezeptionistin riet uns ab, da dieses äusserst unzuverlässig und somit überteuert sei. Handy-Empfang gab es auch nicht - und so bezogen wir unser einfaches Zimmer und stürzten uns ins heisse Wasser. Die hiesigen Quellen (ca. 65° C) werden dabei mit Quellwasser aus dem Fluss  (ca. 7° C) abgekühlt und in drei unterschiedlich warme Pools geleitet. Im Wasser ist auch eine schwarze Algenart, die sich dann sichtbar auf René's gelber Badehose manifestiert hat... :-) Wir genossen die Pools sehr, hatte sich doch die Lufttemperatur auf ca. 8° C abgekühlt. Zurück im Zimmer stellten wir dann fest, dass es keine funktionierende Heizung gab... Glücklicherweise verfügt praktisch jedes Hotelbett in NZ über eine Heizdecke, so war's dann wenigstens dort etwas wärmer. ;-)

die warmen Pools
Abendstimmung in Richtung Lewis-Pass

im Wasser sehen sie schöner aus - die Algen

Morgens ging es für unsere Verhältnisse schon früh los, denn wir wollten wieder zurück in die Zivilisation. Das hiess ca. eine Stunde Fahrt und schon waren wir in Hanmer Springs, einer Ortschaft, die wir schon von unserem ersten Besuch auf der Südinsel kannten. Hier gab es Frühstück und wir beratschlagten, wo wir die nächste Nacht verbringen wollten. Dank W-Lan waren wir uns schnell einig, dass wir Kaikoura besuchen wollten. Wir buchten daher eine Nacht im Kakatu Retreat und auf ging die Reise über den SH 7. Aber Achtung: Der Weg war buchstäblich gepflastert mit Baustellen. Ganze 21 davon haben wir auf unserem Weg nach Kaikoura angetroffen - teilweise mit Wartezeiten von 10 Minuten. So zogen sich die 131 km etwas in die Länge. Trotzdem hatten wir es gegen 14:00 h geschafft und waren in Kaikoura. Vieles ist uns wieder in Erinnerung gerufen worden. Doch einiges hat sich natürlich auch verändert, nicht zuletzt wegen des letzten Erdbebens 2016. Wir genehmigten uns einen Kaffee und vertraten uns anschliessend die Beine. Schliesslich war es Zeit, unsere Unterkunft zu suchen, welche sich etwas ausserhalb der Ortschaft befindet. Dort angekommen, suchten wir vergebens nach einem Hinweis, wo man sich anmelden könnte. Auch ein Rundgang ums Haus und Anklopfen half nicht weiter. Also die Nummer, welche wir über Booking.com erhalten haben anrufen. Doch auch da meldete sich niemand... Tja! Guter Rat war teuer. Also eine weitere Nummer wählen, welche wir am Haus entdeckt hatten. Dort meldete sich dann schliesslich jemand und man versprach uns, dass innert 5 Minuten jemand da sein würde. Dies war dann glücklicherweise auch der Fall und wir konnten endlich in unser Zimmer und etwas chillen.



Dienstag, 7. März 2017

Karte der ersten Tage auf der Südinsel

Überfahrt Wellington - Picton
1. & 2. Nacht bei Blenheim
3. Nacht in Mapua

Rägätröpfli...

Heute morgen hörten wir ein Geräusch - was war das nur?? Ah genau: Regen! :-) Schon während unseres Frühstücks trommelten Tropfen auf den Boden und das hörte heute nur ab und zu auf. Doch wenn man die Gegend hier anschaut, dann wird das kostbare Nass unbedingt benötigt. Wo nicht bewässert wird, ist es einfach braun. Unsere Route über den SH 6 führte uns durch eine abwechslungsreiche Landschaft: Zuerst eher flach, dann wieder sehr hügelig, wenn nicht fast "bergig" und schliesslich wieder herunter zum Meer, wo es naturgemäss wieder flach ist. Als Zwischenstopp wählten wir Nelson, welches wir noch in ausgezeichneter Erinnerung hatten. Diese Stadt wird von den Touristen oft als Ausgangspunkt zu den nahe gelegenen National Parks Abel Tasman, Kahurangi und auch Mount Richmond Forest Park genutzt. Die hiesige i-site ist jedenfalls DER Anlaufpunkt und äusserst hilfreich bei der Planung von Ausflügen. Weiter ging es zu unserem heutigen Ziel: Mapua, ein kleiner Ort am Meer, der am SH 60 - dem Coastal Highway - liegt. Hier hatten wir beim Accent B&B ein Zimmer gebucht und waren angenehm überrascht, als wir das hübsche Zimmer beziehen konnten. Und aufgrund des eher garstigen Wetters haben wir eine ausgiebige Siesta gehalten, bis wir abends der Empfehlung unserer Gastgeberin Sharon gefolgt sind und im Restaurant "Apple Shed" ein ausgezeichnetes Abendessen genossen haben.

Visitor Center - Nelson


Abstecher ans Meer - Ebbe

etwas verhangen - aber trocken über Mittag

Montag, 6. März 2017

In vino veritas

Stimmt der Titel - müsste hier wirklich alles wahr sein. Denn auch heute fuhren wir durch die Region rund um Blenheim Kilometer weit durch Weingebiete. Am Morgen habenwir eine lokale "Schoggifabrik" besucht.Auch die Neuseeländer verstehen es Pralinen und feine Schokolade zu produzieren.
Danach haben wir den Redwood Pass bezwungen. 193müM - waren für den 4x4 keine grosse Herausforderung. ;-)  Rund 10km Offroad machten ihm (dem 4x4) und mir aber besonders Spass.
Am Nachmittag fuhren wir zur Spy Valley Winery und verkosteten einige der lokalen Weine. (Danke für den Tipp C&C) Leider werden diese Weine nicht in der Schweiz angeboten.
Nach einem Snack haben wir uns dann etwas mit der Routenplanung für die nächsten Tage auseinandergesetzt - es wird bestimmt wieder interessant.






nein, keine Basler Chemie -