Gestern Abend noch sahen wir, dass die SH1 in Richtung Süden kurz nach Kaikoura gesperrt ist. Unser erster Gedanke: Nein, wieder die 21 Baustellen! Auf einer Webseite der Behörden fanden wir dann Infos zu allen Strassensperren. Zur SH1 hiess es dort, dass am Morgen um 8h ein Update folgen werde. Und so sahen wir dann kurz nach 8, dass die SH1 südwärts wieder befahrbar sei. In Richtung Nord - also Picton müssen die Leute aber nach wie vor den riesigen Umweg in Kauf nehmen.
Einige kurze Wartezeiten hatten wir dann auf dem Weg. Zudem sah man gut das Ausmass, welches das Erdbeben von November 2016 auf die Infrastruktur hatte. Ganze Hänge sind auf die SH1 gerutscht, Brücken beschädigt und die Eisenbahnlinie ist unbefahrbar. An vielen Orten waren Bautrupps daran die Schäden zu beheben.
Aber: Die Route ist nach wie vor ein Highlight in Neuseeland. So viele schöne Strände und Buchten auf relativ kurzer Strecke. Am Nachmittag sind wir dann bei unserem heutigen Etappenziel - ein B&B ca. 45km vor Christchurch angekommen. Abgelegen, mit eigenem kleinen Weiher, einem Tennisplatz und viel gepflegtem Grün um die Anlage. Via Mail haben uns die Besitzer informiert, dass der Schlüssel stecke und wir uns wie zuhause fühlen sollen. Ein Wein stehe im Kühlschrank bereit.
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| immer wichtig: ein Tennisplatz gleich vor dem Zimmer ;-) |
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| riesige Felsplatten auf denen man weit laufen kann - in Kaikoura |
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| Baustellen auf der Hauptverkehrsachse |
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| und immer mal wieder spannende Verkehrsschilder |
Reisetechnik:
Unsere Planungen setzen ein Minimum an Internet-Zugang voraus. Meist buchen wir die Unterkünfte erst ein oder zwei Tage im Voraus. Wie finden wir unsere Ziele? Via Google Maps schauen wir, wohin wir ungefähr kommen möchten. Die Distanz wird meist davon gesteuert wie lange wir ca. unterwegs sein möchten. Ist die Region dann klar, stehen Apps wie Booking, Hotels oder Trivago zur Verfügung, um nach passenden 'Bleiben' zu recherchieren. Und so schnell ist ein neues Ziel dann festgelegt.
Zur Naviagtion setzen wir HERE WeGo ein - kostenlos für Android und iOS verfügbar - mit Kartenmaterial der ganzen Welt. Die App kann im Offline-Modus betrieben werden und leistet gute Dienste. Gelegentlich setzen wir auch Google Maps ein. Maps kann mittlerweile auch Offline gut betrieben werden - die Kartenausschnitte müssen aber vorher heruntergeladen werden. Vorteil von Maps - es können auch Zwischenziele definiert werden - HERE soll diese Funktion später auch bekommen. Beide haben Sprachausgabe sowie Verkehrsinfos (nur im Online-Modus).
Den Blog schreiben wir Online im Browser via blogger.com. Blogger läuft auch bei "schlechten" Internetverbindungen wie heute. Nur für das Bilder-Hochladen reicht es dann kaum.
Deshalb werden Bilder von heute erst bei schnellerem Netz folgen.