Sonntag, 31. Mai 2015

Final Destination...

...zumindest die letzte Tagesetappe in Marokko. Von unseren Ladies haben wir uns heute morgen verabschiedet. Der Bahnhof lag ja gleich neben dem Hotel - und so war es am einfachsten mit dem Zug zum Airport zu gelangen.
Wir machten uns dann gleich auf den Weg nach Tanger. Auf der Autobahn merkte Migg schnell das beim rechten Vorderrad eine Unwucht drin ist. (Er hat ja gestern noch 2 neue Vorderreifen eigekauft) Bei der nächsten Raststätte liess er Luft ab, pumpte neu und siehe da, es waren wieder Geschwindigkeiten über 100 km/h möglich, ohne dass es ihn fast abwarf. ;-)
Entlang der Autobahn kamen wir an vielen grossen, mit Plastik verhängten Gewächshäusern vorbei in den Bananen wachsen. Tanger durchquerten wir diesmal von Süden. Also 1x quer durchs Gewühl. Angeführt vom 'Navi-Jeep' ging aber alles problemlos.
Nun wird am Quad noch die Übersetzung auf 'Strasse' angepasst. Zum Quad noch eine Episode: heute bei einer Zahlstelle wurde der Quad von einem Polizisten zur Seite gewinkt. Zuerst Migg ohne grosse Fremdsprachenkenntnisse, dann Marco mit Englisch und schliesslich auch ich noch mit bescheidenem Schulfranzösisch gesellten sich zur Diskussion. Der Beamte wollte uns zu verstehen geben dass Quad in Marokko nicht auf die Autobahn gehören. Wir konnten ihn aber überzeugen dass dies in der Schweiz so legal ist. Schliesslich liess er uns weiterfahren.
Morgen steht nur noch die Fahrt zu Fährhafen an. 19h Einchecken, 23h Ablegen. Am Mittwoch morgen werden wir voraussichtlich in Barcelona ankommen. Bis dann...

die Boxencrew
ja, so sehen Stiefel nach 3 Wochen Sand und Staub aus.
... nachdem man in Casablanca beim Schuhputzer war.

Samstag, 30. Mai 2015

St. Petersplatz in Casablanca

...das wäre dann im übertragenen Sinn die Moschee Hassan II. Ein Wahnsinns-Bau und übrigens eine der wenigen Moscheen, die auch von "Ungläubigen" besucht werden können. Dies natürlich nur gegen ein Entgelt von umgerechnet ca. Fr. 12.-- (was wir dann doch nicht bezahlen wollten). Aber auch so ist die Moschee und alle angrenzenden Bauten von aussen mehr als beeindruckend. Für einen Ausflug am Morgen war das das Richtige und anschliessend mit einem Petit Taxi für ca. Fr. 3.-- wieder ins Hotel, wo wir später wieder unsere beiden Quad-Touristen treffen, die in dieser kleinen Stadt Pneus für ihr Gefährt suchen wollten. Ob sie fündig geworden sind? Mehr dazu später...




Freitag, 29. Mai 2015

vorläufige Statistik

Seit dem Start in der Schweiz haben wir rund 3300 Kilometer zurückgelegt. Die Heidenau K60 Reifen auf der V-Strom und der F800GS haben sich bestens bewährt. Damit könnten wir sicherlich nochmal die selbe Strecke absolvieren. Beim Quad sieht das schon etwas "bescheidener" aus. Die Hinterreifen o.k. - die Vorderen schon bald Sliks. Mal sehen ob Migg morgen etwas findet hier in Casablanca.
Pannen: 1 schleichender Plattfuss am Jeep
Verbrauch: recht unterschiedlich -> meine BWM zeigt aktuell 4.3 lt/100km an. So sparsam bin ich noch nie unterwegs gewesen ;-)
Wasserverbrauch: gleich zu Beginn der Reise in Marokko - bei den sehr hohen Temperaturen war der Bedarf sicher überdurchschnittlich. Jetzt gegen Ende bei den kühleren Gradzahlen hat es sich normalisiert.
Stürze? Dem V-Strom-Fahrer war einmal das Bein etwas zu kurz - ein Blinker und ein Hebel litten etwas darunter. Und der Quad purzelte beim Spielen im Sand zur Seite - nichts, was sich nicht wieder richten liess.
Gesundheit: kleinere Magen-Darm "Störungen" bei vereinzelten Teilnehmern - und hin und wieder etwas "viel heiss".

Final Destination...

Lagune hinter der Atlantikküste
Aufgenommen von der rasenden Kamerafrau ;-)
... mindestens für uns Frauen! Heute war nun unsere letzte Etappe auf dem Motorrad / Quad für den weiblichen Teil der "Mannschaft" angesagt. Tagwache: 4.00 h - ach nein, das war ja nur die Pumpe für den Swimmingpool, die sich direkt neben unserem Zimmer um diese unchristliche Zeit eingeschaltet hat. :-(  Da es in der gemieteten Villa kein Frühstück gab, fuhren wir ins nahe gelegene Restaurant und liessen es uns schmecken. Die Auswahl war nicht ganz so üppig wie in den letzten beiden Unterkünften, aber immerhin füllte es den Magen. Also auf nach Casablanca. Unterwegs fuhren wir weiterhin möglichst nahe der Küste entlang und entdeckten dabei so manche Sachen, wie z.B. Salzgewinnung oder Trocknen von Seegras oder auch bereits reife Kürbisse (was ich gar nicht so richtig glauben konnte). Vor El Jadida durchfuhren wir wieder einen Industriekomplex ähnlich wie bei Safi, wobei die Geruchsemissionen heute nicht ganz so schlimm waren. Nach knapp drei Stunden hatten wir Casablanca erreicht und erlebten ein ähnlich übles Verkehrschaos wie in Marrakesch - nur noch eine Spur aggressiver. Verkehrsregeln scheinen hier nur eine Art Empfehlung zu sein, an die sich sowieso niemand hält. Glücklich ist, wer ein Navi dabei hat, und so fuhren wir direkt an unsere heutige Unterkunft: Hotel Novotel. Ein gutes Mittelklasse-Hotel, welches ideal gelegen ist, wenn man z.B. in die Medina möchte. Zudem liegt der Bahnhof - übrigens sehr schön gebaut und blitzblank sauber - direkt nebenan. Wir haben darum auch beschlossen, mit dem Zug am Sonntag zum Flughafen zu fahren. So hat der männliche Teil unserer Crew genügend Zeit, am gleichen Tag nach Tanger hochzufahren. Nachmittags unternahmen wir noch einen Ausflug in die Medina, welche allerdings nicht ganz so beeindruckend ist wie diejenige in Fes oder Marrakesch. Nichtsdestotrotz findet man auch hier allerlei Krimskrams und viele Fälschungen von Markenartikeln. ;-)

das Quad-Dreamteam


Donnerstag, 28. Mai 2015

Weiter gen Casablanca

Nach einer herrlich ruhigen Nacht am Meer ging es heute weiter Richtung Norden, resp. Casablanca. Das Wetter sah zu Beginn nicht gerade vielversprechend aus, hatten sich doch dicke Wolken gebildet, die die Sonne komplett verdeckten. Trotzdem machten wir uns zuversichtlich auf die Reise und siehe da: Nach kurzer Fahrtzeit war der Himmel wieder blau. Allerdings zogen an unserem eigenen Horizont kleine Wolken auf... Nach ca. 30 km winkte uns ein freundlicher Herr in blau an den Rand und zeigte eine Videoaufnahme von uns. Zwar fanden wir ja nett, dass er uns gefilmt hat, doch er wollte dann auch noch 300 Dirham (ca. Fr. 30.--) dafür haben... OK - wir haben die Busse dann bezahlt, denn statt den erlaubten 80 km/h hatten wir 96 km/h auf dem Tacho.  ;-)) Allerdings muss ich dazu noch anmerken, dass die Tempo-Signalisation hier in Marokko nicht immer ganz logisch und klar ist. Wir waren tatsächlich der Meinung, dass auf diesem Streckenabschnitt eigentlich 100 km/h erlaubt seien. So kann man sich täuschen. Na ja, betrachten wir es einfach als Entwicklungshilfe! Nach einer gewissen Zeit kam dann die Stadt Safi in Sicht. Gewaltige Industrieanlagen säumten unseren Weg und unseren Nasen wehten nicht gerade angenehme Düfte entgegen. Die Umweltverschmutzung ist hier (leider) definitiv ein Thema. Die Stadt selber bietet keine Sehenswürdigkeiten. Abgesehen von einer wunderschönen Bibliothek und einigen kleinen Parkanlagen kann man hier keinen Halt empfehlen. Nach etwa drei Stunden sind wir an unserem Etappenziel, Oualidia, einer hübschen Kleinstadt inkl. Lagune angekommen. Hier haben wir uns nach kurzer Suche in einer kleinen Villa in der Nähe des Strandes einquartiert.

einer der vielen "Transporter" unterwegs

Mittwoch, 27. Mai 2015

zum Atlantik

Zugegeben, die Etappe heute war nicht sehr spektakulär - wenn man sie mit den Atlas-Überquerungen vergleicht. Dennoch sah man auch wieder neues. So zum Beispiel (leider nicht auf Foto) sogenannte Baumgeissen. ;-) Auf 3 Bäumen sahen wir jeweils min. ca. 10 Geissen die kletterten und Schatten suchten. Auf einem Baum war auch ihr Geissen-Peter zu finden der fröhlich zuwinkte. Nach einem Kafihalt ging es weiter zum Etappenziel Essaouira. Die Strasse wurde dann auch 4-spurig - etwas überdimensioniert wenn man den geringen Verkehr betrachtet. Aber man baut ja für die Zukunft. Im Ort wurden wir rasch fündig bei der Suche nach einer Unterkunft. Wir liessen uns im Hotel Atlas nieder, gleich an der Atlantikküste, lediglich getrennt von der Strasse zur Stadt. Die rund 1.5km dahin nahmen wir nach dem Einchecken unter die Füsse. Alles am Strand entlang bis zur Medina. Im Vergleich zu Marrakech geht es hier einiges ruhiger zu und her. Die Auswahl der Händler bietet auch viel - aber alles ohne Hektik und mit mehr Platz in den Gassen. Die Altstadt ist sehr malerisch und hat mir bis jetzt am Besten gefallen. Es wird uns sicherlich auch fürs "z'Nachtessen" wieder dahin ziehen.

sie liegt gemütlich in der Verkaufsware
Ein Eselparkplatz


Dienstag, 26. Mai 2015

Marrakech

Gestern Abend wagten wir uns dann ins Gewühl von Marrakech - übrigens nicht die Hauptstadt - das ist ja bekanntlich Rabat. Vom Hotel aus nahmen wir 2 Taxis - je 3 Personen - doch dazu später noch eine andere Episode. Während der kurzen Fahrt erzählte unser Fahrer einiges und fuhr durch teils kleine Nebenstrassen souverän bis zum grossen Platz Djemaa el Fna. Der Platz bietet eine bunte Mischung - viele kleine Stände mit Essen, unter anderem frisch gepresster Orangensaft für 4 Dirham (40 Rappen), 3dl das Glas. Dann Schlangenbeschwörer, Wahrsager, Henna-Malerinnen, Affen, um mit ihnen für Fotos zu posieren, etc. Spannend ist sicherlich auch der Mix der Besucher. Gestern hatte es vermutlich mehr Einheimische als Touristen - in der Hochsaison ist das bestimmt umgekehrt. Vom Platz aus führen viele kleine Gassen in die Souks (Einkaufsstrassen). Die "Läden" sind meist sehr klein - dafür wirklich zu tausenden (ca. 9'000) vorhanden. Gleichzeitig befinden sich auch alle Arten von Handwerkern in den kleinen Gassen. Neben den vielen tausend Fussgängern werden die Gässchen auch rege von Velos, Kleinmotorrädern, z.T. Dreirad-Motorräder (wo genug Platz ist), Schubkarren und Eseltransporten genutzt. Faszinierend. In vielen Reiseführern wird vom "Selbstversuch" Souk abgeraten. Mit etwas Orientierungssinn kann das aber ohne weiteres selber unternommen werden. Wir jedenfalls haben den Rückweg zum Platz wieder gefunden und sind anschliessend in eines der vielen "Dachrestaurants" zum Essen - mit der perfekten Aussicht aufs Getümmel unterhalb.
Zurück zum Thema Taxi: Ein freundlicher Einheimischer fragte uns vor dem Taxiplatz wohin wir möchten und wie viele Personen wir seien und führte uns gleich zu "einem" Taxi. Der Preis von 100 Dirham entsprach dem der Hinfahrt. Aber eben - sie wollten uns 6 dann in einem alten Mercedes-Taxi zum Hotel bringen - 2+Fahrer vorne und 4 Hinten. Nach einigen Diskussionen verstanden sie dann dass wir von einem "Grand Taxi" etwas anderes verstehen. Und so bekamen wir dann auch wieder 2 Taxi für die Rückfahrt.

Nach dem bis jetzt besten Frühstücksbuffet heute Morgen sind wird noch etwas durchs südliche Hinterland von Marrakech gefahren. Hochebenen mit riesigen Ackerbauflächen - Quadratkilometer,  welche grösstenteils noch immer mit der Sichel von Hand geerntet werden. Die Böden, auf denen das Korn wächst sind sehr steinig - aber es wächst. Fürs Nachmittagsprogramm eignet sich einer der Pools im Hotel bestens.
Taxi - Teil 3: bei der heuten Fahrt haben wir dann noch gesehen wie das Verständnis der Einheimischen ist beim Begriff "Grand Taxi". Ich sah 8 Fahrgäste + der Fahrer ein einem selbigen Mercedes. Auf der hinteren Sitzbank drängten sich 6 Personen. ;-)

herrliche Auslagen der Läden
eindrückliche Stimmung - Blick vom Dachrestaurant

Montag, 25. Mai 2015

Unterwegs nach Marrakesch

Unsere heutige Etappe führte uns nun nach Marrakesch. Die Strecke ist rund 200 km lang und verläuft durch den Atlas. Die Strasse war dieses Mal eine Hauptverbindung und daher weitgehend gut ausgebaut. Einigermassen erstaunt nahmen wir aber zur Kenntnis, dass es in den Bergen doch tatsächlich auch hier Neuschnee gegeben hat. Kunststück, wenn wir die Temperaturen unterwegs so betrachteten: Von knapp 7 bis 17 Grad reichte heute die Skala. Brrr... Nach ca. 2 Stunden Fahrt machten wir einen kurzen Kaffeehalt in einem kleinen Restaurant. Schon auf dem Parkplatz fiel mir auf, dass das "Kies" eben nicht aus Steinen bestand, sondern mehrheitlich aus Nussschalen. Im Inneren dann des Rätsels Lösung: Auch hier wird die Argan-Nuss verarbeitet. :-) Nachdem wir uns gestärkt hatten, musste ich deshalb auch noch eine kleine Einkaufstour durch den ansprechenden kleinen Shop einschalten. Soviel Zeit musste sein! Weiter ging es immer in Richtung Marrakesch und glücklicherweise wurde es auch wieder wärmer, so dass die klammen Finger wieder auftauten. Das Gewusel in Marrakesch ist unglaublich. Ein Verkehrschaos pur, bei dem jeder gerade so fährt, wie er es für richtig hält. Ich war froh, dass wir heil in unserem Hotel Ryad Mogador Agdal ankamen und hier für zwei Nächte unsere geräumigen Zimmer beziehen konnten. Abends wird es dann mit dem Taxi in die Medina gehen.

und wieder - beeindruckend, das Atlasgebirge

Sonntag, 24. Mai 2015

Pfingstsonntag in Marokko

Nein, Pfingsten sind hier wirklich kein Thema. Generell haben wir noch nicht herausgefunden, an welchem Tag eigentlich der Ruhetag der Woche ist. Wie dem auch sei - gestern beschlossen wir, noch einen Tag in Ouarzazate anzuhängen, um hier das bekannte Unesco-Weltkulturerbe Aït Ben Haddou zu besichtigen. Nach ca. einer 1/2 Stunde Fahrt sind wir schon an dem alten Ort, welcher aus Lehmmauern besteht, angekommen. Die Architektur ist wirklich sehenswert, zudem findet man auf der Bergkuppe eine Festung - Kasbah genannt. Selbstverständlich dürfen auch die diversen Souvenirläden nicht fehlen, die das übliche Sortiment an Tüchern, Teppichen, Fossilien etc. führen. Eingangs des Ortskerns ist mir aber schon zu Beginn der Besichtigung ein Künstler aufgefallen, den ich auch aufsuchte. Die Bilder waren entweder Aquarelle oder sahen aus, wie mit Sand gemalt. Der Maler zeigte uns daraufhin ein A4-Bild, welches kaum wahrnehmbare Linien enthielt. Man kann sich vorstellen, dass wir einigermassen erstaunt reagierten, als plötzlich ein Gasbrenner zum Einsatz kam... ;-) Er hielt das Bild über die Flamme und schon wurden Konturen von Kamelen, Palmen und Häusern ersichtlich - faszinierend! Er erklärte uns, dass es sich um eine uralte Technik handelt, die Safran- und Zuckerwasser verwendet. Erst durch den Einsatz von Hitze wird das Bild überhaupt ersichtlich. Früher kam das zur Anwendung, um geheime Botschaften auszutauschen. Natürlich musste ich unbedingt so eine Zeichnung erhaben und erstand für umgerechnet Fr. 5.-- ein Bild. :-) Anschliessend machten wir die Gegend noch etwas unsicher und durchfuhren dabei auch wieder zweimal einen Fluss.


Samstag, 23. Mai 2015

Von Strassen und Pfaden

Leider hiess es heute schon wieder Abschied nehmen von unserem tollen Hotel. Gesättigt von einem unglaublich reichhaltigen Frühstück fuhren wir ab in Richtung Ouarzazate. Anfangs war die Strasse noch recht angenehm befahrbar, abgesehen von den üblichen Schlaglöchern und Rillen. Doch irgendwann wähnte man sich eher auf einem Trampelpfad, und oft kamen wir nur noch mit maximal 15 bis 20 km/h vorwärts. Unterwegs hatten wir auch noch eine Begegnung mit einem Muli (oder Pferd?), welches sich vor lauter Panik losgerissen hatte und plötzlich vor uns galoppierte. Also anhalten und warten, bis sich das Tier etwas beruhigt und die Besitzer es wieder eingefangen hatten. Weiter ging es durch den hohen Atlas, und glücklicherweise besserten sich die Strassenverhältnisse irgendwann. Die Temperatur-Kurve heute war übrigens doch spannend: Bei ca. 15 Grad fuhren wir ab und zwischendurch war es dann nur noch 11 Grad. Also zusätzliche warme Klamotten montieren, den Regentropfen trotzen und weiterfahren, bis wir vor Ouarzazate dann wieder 30 Grad und Sonne hatten. :-) In der Stadt selber mussten wir erst einmal wieder unsere Bargeldvorräte aufstocken, denn viele Hotels akzeptieren keine Kreditkarten. Hier sind übrigens auch Filmproduktions-Firmen untergebracht, denn viele Studios weichen aus finanziellen Gründen nach Marokko aus. Im Hotel Ibis fanden wir schliesslich unsere Unterkunft für die nächste Nacht.



Freitag, 22. Mai 2015

Wieder zurück in die Berge

Nach der anstrengenden gestrigen Etappe traten wir heute etwas kürzer. Der Weg führte uns von Beni-Mellal nach Demnate. Vorbei am Stausee bei Bin El Quidane. Blühende Kakteen säumten den Weg. Die Strassen waren grossteils recht gut im Vergleich zu gestern und führten teils durch den Western High Atlas National Park. Zum Hotel folgen dann noch Bilder sobald bessere Internetverbindungen vorhanden sind.


kaum zu übertreffen - unsere bescheidene Unterkunft

Donnerstag, 21. Mai 2015

Unendliche Weiten...

Unsere heutige Tagestour kann man getrost als gewaltig bezeichnen, und dies in vielerlei Hinsicht! Von Tinghir führte uns der Weg durch die beeindruckende Schlucht von Toudra. Ein absoluter Höhepunkt unserer bisherigen Reise. Nicht nur die Felsformationen waren äusserst sehenswert, auch der Fluss mit den zahlreichen blühenden Oleander war schlicht sensationell anzusehen. Für mich persönlich war es gleichzeitig ein kleines Abenteuer, führte doch der Weg z.T. mitten durch den Fluss... Schon bald öffnete sich die Strasse wieder und gab den Blick frei auf eine schier unendliche Hochebene. Faszinierend! Wir nahmen dann einen Abzweiger in Richtung Dadès-Tal, doch bald schon winkten uns Einheimische wild zu und erzählten, dass wir aufgrund der heftigen Regenfälle die Strasse nicht passieren können. Also rechtsumkehrt und weiter ging es Richtung Imilchil. Noch kurz einen Mittagshalt in Bou Azmou einschalten und dann ab auf das Motorrad zur Weiterfahrt. Die Landschaft blieb abwechslungsreich und wir beschlossen, in Kasba Tadla ein Hotel zu suchen. Aber oha! In der ganzen Stadt war gerade mal ein - eher heruntergekommenes - Hotel zu finden. Nun hiess es, weiter zu suchen und in Beni-Mellal wurden wir nach längerer Suche endlich fündig. Um etwa 8.30 h sind wir heute losgefahren und um 18.10 h sind wir angekommen... Ein langer und ereignisreicher Tag geht zu Ende mit Temperaturen von 15 bis 35 Grad. :-)

sicher auch bei Hochwasser interessant
eine der zahlreichen Flussquerungen


Mittwoch, 20. Mai 2015

Sandgestrahlt...

Unser Weg führte uns heute wieder Richtung Norden. Ziel: Tinhérir oder Tinghir (übrigens dieselbe Ortschaft). Schon gestern abend kam ein stärkerer Wind auf, der sich bis heute morgen auch nicht mehr gelegt hat. So sind wir alle auf oder in die jeweiligen Fahrgelegenheiten gestiegen und trotzten den z.T. heftigen Böen. Gleichzeitig wurden wir sandgestrahlt, denn in so einer Wüste hat es bekanntlich genügend davon.., ;-) Die Landschaft veränderte sich wieder und es wurde minim grüner. Ab und an gesellte sich auch ein kleiner Hügel dazu. Unterwegs trafen wir auf eine Oldtimer-Rallye: Alle Sorten von "Rennwagen" waren on the road. Wir sichteten unter anderem verschiedene Porsche, einen Mazda RX7, Opel Kadett und Manta, etc. Ein interessantes Völkchen, dass da unterwegs war! Am frühen Nachmittag sind wir in Tinghir angekommen. Ein hübsches Städtchen mit einem ansprechenden Park. Unsere Unterkunft hier ist zwar sauber, aber leider riecht es im Zimmer ziemlich muffig... Nachmittags machten wir einen kleinen Spaziergang in die Stadt, nicht zuletzt weil wir Bargeld benötigten. Dabei stellten wir doch tatsächlich fest, dass Regenwolken aufgezogen waren. Tatsächlich etwas, womit wir nicht gerechnet hatten...


Dienstag, 19. Mai 2015

Wüste wohin man blickt...

Unsere Unterkunft ist wirklich sehr gut: Frühstück perfekt, Bett perfekt, Ordnung perfekt. :-) Der Inhaber, Ali, weiss auch viel über die Geschichte und Umgebung zu erzählen. Davon wollten fünf unserer Reisegruppe profitieren, und wir buchten einen Ausflug mit ihm und seinem Toyota Landcruiser 4x4 in die Wüste. Wir bekamen viel für unser Geld geboten: u.a. besuchten wir die schwarze Wüste, ein Nomadenzelt, eine Mine, in der Quarz abgebaut wird (und haarsträubende Arbeitsbedingungen herrschen), eine grosse Oase und genossen dabei immer wieder faszinierende Aus- und Einblicke in das Wüstenleben. Die 5 Stunden vergingen wie im Flug! Anschliessend aber waren alle ziemlich müde, was nicht zuletzt der Temperatur - heute um die 34 Grad - geschuldet war. Unser Abendessen werden wir ebenfalls im Hotel einnehmen, denn es wird hier ausgezeichnet gekocht.
Ali's Landcruiser
die gemeine marokkanische "Oasenkröte"?

Montag, 18. Mai 2015

Merzouga

so heisst das Ziel heute.
Die Strecke dahin war nicht mehr ganz so spektakulär wie die vorherigen Tage. Einige Palmenwälder gaben zur sonst sehr kargen Umgebung etwas Abwechslung. Die Fahrt war nicht sehr weit. Unser Hotel "Riad Ali Totmarroc" ist im für die Gegend typischen Baustil gehalten. Die Wände sind mit einem Gemisch aus Stroh und Lehm verputzt. Hier der Link: http://totmarroc.com/en/riad-ali.html
Die Temperaturen kletterten heute auf über 35°. Am Nachmittag machten sich Marco und Wisi sen. im Jeep - und ich auf meinem Bike auf die gleich hinter dem Hotel beginnenden Pisten und Dünenlandschaft zu erkunden. Auch ohne meine Kisten am Töff habe ich rasch festgestellt, dass ein "leichteres" Gerät dünentauglicher wäre. Ich hatte ja aber meine "Crew" dabei, um bei Bedarf Hilfe leisten zu können. ;-)
Die "Crew"
Der Internet-Speed ist natürlich nicht berauschend hier - deshalb nicht mehr Bilder.
Das Personal ist äusserst aufmerksam und hilfsbereit. Auf die Frage, wo denn Marcos defekter Reifen repariert werden könne - machte es Schwupp und kurze Zeit später war alles erledigt.
Das Nachtessen heute Abend nehmen wir etwas später zu uns, um noch einige Bilder des Sonnenuntergangs in den Dünen zu schiessen.

Sonntag, 17. Mai 2015

Immer in Richtung Süden

Von Midelt aus ging es heute weiter in Richtung Süden über den hohen Atlas nach Errachidia. Voraussichtlich der letzte Halt vor den Sanddünen von Erg Chebi ganz im Süden bei Merzouga. Wir starteten bei 17° - schon fast frisch ;-). Es wurde dann aber rasch wieder wärmer und das Thermometer erreichte am Etappenzielort dann bereits wieder 27°.

5. Etappe

Übersicht Marokko - mit den verschieden Atlas-Gebirgen

Die Strassen waren gut ausgebaut und das Feeling über die Passstrassen erreichte Alpenniveau. Klar, die Landschaft ist anders. Nahe den Flüssen grün, sonst recht braun und steinig. Man kann die Erosion der Berge sehr gut erkennen. Die Winde schleifen ihre Spuren in den Stein. In den teils tief eingefressenen Flusstälern wachsen dann auch wieder Palmen - herrliche Kontraste.


Fast vergessen - unser "Lastwagen", der Jeep hatte gestern schon mal etwas wenig Luft nachdem wir am Nachmittag uns noch durch ein steiniges Flussbett kämpften. Mittels dem eigenen kleinen Luftkompressor war er aber schnell wieder fahrbereit. Über Nacht hielt die Luft, doch dann auf der Fahrt heute verlor er rasch wieder an Druck. Und so wechselten wir in F1-Rekordzeit das Rad.

selten - ein Tunnel - noch durch fanz. Legionäre erbaut

4 Dromedare am Kneippen

Samstag, 16. Mai 2015

Unterwegs im mittleren Atlas

Unsere heutige Etappe führte uns nach Midelt. Auch diese Strecke auf der N13 war alles andere als langweilig. Wälder und sanfte Hügel bestimmten zuerst die Landschaft; die Temperatur lag bei ca. 20 Grad. Die Strasse führte immer leicht aufwärts, so dass wir alle beim ersten Zwischenhalt sehr erstaunt über die Höhe, welche uns das GPS anzeigte, waren. Immer weiter ging es hinauf, und die Farben um uns herum veränderten sich von kräftig grün zu beige-braun. Jedoch waren auch hier ab und an wieder bunte Farbflecken in Form von blühenden kleinen Gewächsen auszumachen. Die "Passhöhe" schliesslich befand sich auf ca. 2200 m ü.M.! Schon ging es wieder abwärts und nach rund 2 Stunden hatten wir unser Tagesziel erreicht. Im Hotel Kasbah Asmaa bekamen wir zum Schnäppchenpreis wiederum ein grosses Zimmer inkl. Halbpension für umgerechnet ca. Fr. 70.-- (pro Zimmer). Während ich es mir hier gemütlich machte, brachen 4 von unserer Reisegruppe noch zu einer Erkundungstour auf. 

Mittlerer Atlas - ca. 1700m Meereshöhe

Freitag, 15. Mai 2015

Morgenstund hat Gold im Mund...

Nachdem die letzten beiden Tage sehr warm waren, hatten wir gestern abend beschlossen, Fes früh zu verlassen. Wir wollten die angenehm "kühlen" Temperaturen am Morgen ausnutzen, um unser heutiges Tagesziel, Azrou, zu erreichen. Tatsächlich fuhren wir bei 20 Grad los und wir alle konnten die heutige Fahrt in vollen Zügen geniessen! Das Thermometer stieg nicht über 26 Grad und die Landschaften, die an uns vorbeizogen, waren einfach wunderschön. Ich konnte mich kaum satt sehen an den unterschiedlichen Feldern mit Klatschmohn, Olivenbäumen, Weizen und sogar Reben! Unterwegs schalteten wir einen Halt in der Ortschaft El Hajeb ein. Das Restaurant verfügte über einen schön angelegten Garten inkl. Wasserfall und der Inhaber sprach sehr gut französisch. Überhaupt wird man in Marokko meist sehr freundlich und aufmerksam bedient. :-) Unsere Reise ging weiter und wir durchfuhren einen Nationalpark, der mich ebenfalls sehr beeindruckte. Uns war bewusst, dass die Unterbringungsmöglichkeiten in dieser Region nicht allzu üppig sein würden, also steuerten wir schon sehr bald das Hotel "Palace de cerisiers" an. Hier waren nur noch drei Suiten frei, die wir uns dann auch direkt für umgerechnet ca. Fr. 120.-- (pro Suite) gönnten. Da es erst kurz nach Mittag war, machte wir zu fünft eine Spritztour durch die Gegend, die dann auch über Stock und Stein führte. Fantastisch!

Donnerstag, 14. Mai 2015

Fes - 9000 "Strassen" in der Altstadt

Bild der Altstadt

Einer der vielen kleinen Läden

eindrückliches Kunsthandwerk

die Gerberei

Fes - die älteste Königsstadt

Nach einer erholsamen Nacht - die wir alle nötig hatten - machten wir uns auf, Fes zu erkunden. Fes besteht eigentlich aus drei Teilen: Der Neustadt, Fes el-Djedid und Fes el-Bali, wobei Fes el-Bali die Medina, also Altstadt beherbergt. Um die alte Königsstadt kennenzulernen, leisteten wir uns einen Führer, der uns die wichtigsten Punkte rund um und in Fes zeigte. Wir bekamen dabei einen interessanten Einblick in die Geschichte und erfuhren einige Details. Viele Eindrücke prasselten insbesondere in der Medina auf uns ein. Ein faszinierendes kunterbuntes Tohuwabohu! Auch die Gerüche waren teils sehr spannend - allerdings nicht immer von der wohlriechenden Sorte... ;-) Wir konnten viele Handwerksbetriebe besichtigen, darunter auch die älteste Gerberei Afrikas, welche ausschliesslich mit natürlichen Mitteln arbeitet. D.h. ohne Chrom, Ammoniak oder künstlichen Farben. Rot stammt beispielsweise von der Mohnblume, grün wird aus allen möglichen Grünpflanzen gewonnen etc. Auch die angebotenen Lederwaren zeugten von ausgezeichneter Qualität, jedoch war es auch heute wieder SEHR warm, so dass ein Anprobieren einer Jacke schon fast an Quälerei grenzen würde... Nach rund vier Stunden waren wir alle deshalb auch wieder geschafft, so dass wir uns an den Hotelpool oder ins kühle Zimmer sehnten. :-) 

Mittwoch, 13. Mai 2015

Afrika - aber voll!

Fotos vom heutigen Tag sind rar.
Dafür weiss ich nun wie sich 44.5 Grad anfühlen auf dem Töff. Egal ob schnell (100) auf der Landstrasse oder langsam (bis 30) auf den staubigen kleinen Verbindungsstrassen mit einer Unmenge von Schlaglöchern - es ist einfach 'huerä' heiss! Und zurück zu den Fotos - man hält nur ungern an bei den Temperaturen.
Von Chefchouen sind wir heute rund 240km bis Fes gefahren. Alle sind angekommen - nicht alle Topfit am Ende.
Beim ersten Halt heute gönnten sich Migg und ich eine Rasur bei Barbier. Ich habe dem netten Herrn ein Trinkgeld von 50% gegeben - so zahlte ich 15 Dirham - umgerechnet 1.50 CHF pro Person. Ja, andere Verhältnisse wie bei uns.

Dienstag, 12. Mai 2015

Einige Bilder - Anreise und erster Reisetag

Reiseroute 1. Tag


Fels von Gibraltar

unser "Transportmittel"

wir sind angekommen ;-)

On the road Tag 1

Heute hiess es nun also für mich, die Motorradklamotten morgens zu montieren und zum ersten Mal meine neue Kleidung zu testen. Was war ich froh, dass ich diese Investition getätigt hatte: Bei 28 Grad war ich dankbar, eine "eingebaute" Lüftung zu haben... Überraschend für mich war aber, dass die Temperaturen unterwegs stark schwankten. Zwischen 19 bis 36 Grad war es doch etwas anstrengend für den Organismus... Trotzdem war die Fahrt einfach nur sehr spannend! Die Landschaften wechselten sich ab und erinnerten mich an Südfrankreich, Italien und auch Schottland. Dass ich hier soviel Grün antreffen würde, hätte ich schlicht nicht erwartet. Die blühenden Oleander, Geranien etc. waren einfach wunderschön. Unsere Route erseht ihr übrigens anhand der Karte. Das Hotel Atlas Chaouen in Chefchaouen liegt oberhalb der Stadt und bietet eine wunderbare Aussicht auf die Medina (Altstadt). Die Zimmer sind schon etwas älter, aber sauber. :-)


die andere Geschichte...

... naja. 
Es wäre eine längere Story zum Thema Einreiseformalitäten. Die erspare ich euch aber und erzähle lieber von den ersten KM Afrika in meinem Leben. Eigentlich dachten wir dass der Hafen nur einige Kilometer vom Hotel entfernt wäre. War er vermutlich auch mal - doch die neue Anlegestelle der Fähre liegt rund 40km von Tanger entfernt. Da die Zeit bereits etwas fortgeschritten war fuhren wir nach dem Tankstopp via Autobahn zur Stadt. Die Sonne stand bereits tief und blendete zum Teil stark. Aber ein tolles Licht - lange Schatten - sanfte Hügel, teils grün, teils etwas felsig. Und einige für mich neue Gerüche. Ja, unter dem Helm nimmt man das viel schneller wahr als in einem modernen klimatisierten Auto. feel the wind of change
Eingangs Tanger dann etwas belebter Abendverkehr und überall auf Wiesen/Parks rechts und links der Strassen sind Einheimische und geniessen die angenehm warmen Abendstunden.
Mir gefällts!
Gruss,
reNé

Wenn einer eine Reise tut...

... hat er viel zu erzählen! Allerdings muss ich hier schon einschränken: Verglichen mit der Anreise unserer 4 Fahrer verliefen unsere Flüge direkt langweilig. ;-) Unser Flugzeug von Zürich nach Madrid startete zwar mit einer Viertelstunde Verspätung, hatte aber den Rückstand bei der Landung wieder aufgeholt. Also schnell ins nächste Terminal, damit wir unseren Anschlussflug nach Tangier nicht verpassten. Doch die Hetzerei war vollkommen unnötig: Zuerst war gar kein Gate auf der Übersichtstafel und dann hatte unser Flug eine gute halbe Stunde Verspätung. In Madrid ist es auch so, dass die Flüge nicht aufgerufen werden, sondern der Passagier selber merken muss, wann es Zeit ist, sich zum Gate zu begeben. In Tangier angekommen, waren die Zollformalitäten sehr schnell und unkompliziert abgewickelt. Geld wechseln, dann ab ins Taxi und zu unserem Hotel Ramada Encore, das uns sehr freundlich empfangen hat. Schliesslich hiess es warten, bis unsere Mitstreiter sich aus der Fähre gekämpft und die Widrigkeiten des Zolls hinter sich gebracht hatten. Doch das ist eine andere Geschichte...

Sonntag, 10. Mai 2015

Zwischenhalt

Die Fähre macht einen Zwischenhalt in Barcelona. Sonniges Wetter, angenehme Temperaturen - schon ein Unterschied zu gestern. Immer wieder etwas Regen, doch zum Glück nur bis zum San Bernardino. Danach wurde es rasch besser und wir konnten uns dem Regenzeugs entledigen. Der Verkehr lief auch gut und so waren wir kurz nach Eins in Genua.
Auf der Fähre hat es einen interessanten Mix an Leuten. Natürlich Touristen, aber auch viele Afrikaner welche mit vollgestopften und schwer überladenen Fahrzeugen in die Heimat reisen.

Mittwoch, 6. Mai 2015

mehr Infos zu Marokko

findet man auf sehr vielen Webseites.
Hier ein Beispiel - in deutscher Sprache...
http://allesuebermarokko.com/

noch einmal Arbeiten ;-)


Samstag, 2. Mai 2015

äs besserät

Gestern haben wir noch einige schnell trocknende T-Shirts eingekauft. Auswaschen - kurz trocknen lassen und wieder anziehen. ;-)
Einen passenden Tankrucksack habe ich schon länger gesucht. Bis anhin wurde ich nicht fündig. Das Wetter heute - 1 Woche vor Start - war zwischendurch mal so trocken, dass ich rasch zum Moto-Center West in Abtwil gefahren bin. Neben viel Bekleidung findet man dort auch eine schöne Auswahl an Reisegepäck. Und so bin ich nun doch noch zum letzten fehlenden Teil für meinen 800er gekommen.


Die Wetteraussichten für nächsten Samstag sind noch nicht sehr vielversprechend. Aber das ändert sich ja vermutlich so oder so noch 2-3 Mal. Und sonst hat ja der neue Tankrucksack auch noch eine "Sturmhaube".

Abfahrt in 8 Tagen

Es nähert sich der Zeitpunkt der Abreise.
Letzten Sonntag habe ich noch ein "Geländetraining" absolviert. In Hechlingen (D) - im BMW Enduropark hatte ich beste Voraussetzungen um die 800er noch etwas im Gelände zu bewegen. Rund 26 Hekaten gross ist der "Spielplatz für grosse Buben". Zusammen mit rund 30 anderen Schweizern teilten wir uns in 4 Gruppen mit je einem Guide. Das Gelände bietet viel Trainingsmöglichkeiten. Kleine Hügel, grosse Hügel, Schotterpristen, singe-Trails, Kies, etwas Sand, etc.
Der Regen vom Vortag machte den Untergrund so richtig griffig. Ich konnte je "Herausforderung" meistern und musste die Maschine nie hinlegen - o.k. es wäre ja nicht meiner gewesen - aber es ist mir lieber so. Die meisten anderen Teilnehmer waren auf den GS1200 unterwegs. Auch die 1200er ist gutmütig im Gelände - etwas schwerer zwar - aber dafür mit einigen guten Helfern ausgestattet.

Impressionen: