Donnerstag, 28. Mai 2015

Weiter gen Casablanca

Nach einer herrlich ruhigen Nacht am Meer ging es heute weiter Richtung Norden, resp. Casablanca. Das Wetter sah zu Beginn nicht gerade vielversprechend aus, hatten sich doch dicke Wolken gebildet, die die Sonne komplett verdeckten. Trotzdem machten wir uns zuversichtlich auf die Reise und siehe da: Nach kurzer Fahrtzeit war der Himmel wieder blau. Allerdings zogen an unserem eigenen Horizont kleine Wolken auf... Nach ca. 30 km winkte uns ein freundlicher Herr in blau an den Rand und zeigte eine Videoaufnahme von uns. Zwar fanden wir ja nett, dass er uns gefilmt hat, doch er wollte dann auch noch 300 Dirham (ca. Fr. 30.--) dafür haben... OK - wir haben die Busse dann bezahlt, denn statt den erlaubten 80 km/h hatten wir 96 km/h auf dem Tacho.  ;-)) Allerdings muss ich dazu noch anmerken, dass die Tempo-Signalisation hier in Marokko nicht immer ganz logisch und klar ist. Wir waren tatsächlich der Meinung, dass auf diesem Streckenabschnitt eigentlich 100 km/h erlaubt seien. So kann man sich täuschen. Na ja, betrachten wir es einfach als Entwicklungshilfe! Nach einer gewissen Zeit kam dann die Stadt Safi in Sicht. Gewaltige Industrieanlagen säumten unseren Weg und unseren Nasen wehten nicht gerade angenehme Düfte entgegen. Die Umweltverschmutzung ist hier (leider) definitiv ein Thema. Die Stadt selber bietet keine Sehenswürdigkeiten. Abgesehen von einer wunderschönen Bibliothek und einigen kleinen Parkanlagen kann man hier keinen Halt empfehlen. Nach etwa drei Stunden sind wir an unserem Etappenziel, Oualidia, einer hübschen Kleinstadt inkl. Lagune angekommen. Hier haben wir uns nach kurzer Suche in einer kleinen Villa in der Nähe des Strandes einquartiert.

einer der vielen "Transporter" unterwegs

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