Sonntag, 17. Mai 2015

Immer in Richtung Süden

Von Midelt aus ging es heute weiter in Richtung Süden über den hohen Atlas nach Errachidia. Voraussichtlich der letzte Halt vor den Sanddünen von Erg Chebi ganz im Süden bei Merzouga. Wir starteten bei 17° - schon fast frisch ;-). Es wurde dann aber rasch wieder wärmer und das Thermometer erreichte am Etappenzielort dann bereits wieder 27°.

5. Etappe

Übersicht Marokko - mit den verschieden Atlas-Gebirgen

Die Strassen waren gut ausgebaut und das Feeling über die Passstrassen erreichte Alpenniveau. Klar, die Landschaft ist anders. Nahe den Flüssen grün, sonst recht braun und steinig. Man kann die Erosion der Berge sehr gut erkennen. Die Winde schleifen ihre Spuren in den Stein. In den teils tief eingefressenen Flusstälern wachsen dann auch wieder Palmen - herrliche Kontraste.


Fast vergessen - unser "Lastwagen", der Jeep hatte gestern schon mal etwas wenig Luft nachdem wir am Nachmittag uns noch durch ein steiniges Flussbett kämpften. Mittels dem eigenen kleinen Luftkompressor war er aber schnell wieder fahrbereit. Über Nacht hielt die Luft, doch dann auf der Fahrt heute verlor er rasch wieder an Druck. Und so wechselten wir in F1-Rekordzeit das Rad.

selten - ein Tunnel - noch durch fanz. Legionäre erbaut

4 Dromedare am Kneippen

1 Kommentar:

  1. Ein spannender Reisebericht und tolle Bilder.
    Ich freue mich jeweils auf die abendliche Lektüre.
    Dank an die reisenden rasenden Reporter ;-)

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