Sonntag, 13. September 2015
London an einem Sonntag im September...
Grundsätzlich merkt man hier als Tourist(-in) nicht gross, ob man an einem gewöhnlichen Wochentag oder Sonntags unterwegs ist: Die meisten Läden haben geöffnet. Einzig die Öffnungszeit ist vielleicht etwas reduziert. Aus diesem Grund haben wir unseren Shopping-Tag auch auf heute verlegt. :-) Zuerst aber führte uns der Weg nach Notting Hill. Hier findet man entlang der Portobello Road viele kleine Läden und auch einen Markt. Am meisten beeindruckt hat mich dabei ein Laden, der fast ausschliesslich Tür- und Schubladenknaufe anbietet. Faszinierend... Wir verbrachten doch einige Zeit mit Herumschlendern und Bewundern der Auslagen. Dann zog es uns an DIE Einkaufsstrasse Londons: Oxford Street. Kurz ein Abstecher zu Selfridges (fürs ganz grosse Portemonnaie) und dann weiter zu Marks & Spencer, einem meiner bevorzugten Destinationen zum "Lädele". :-) Auch Petrus war uns heute wieder wohlgesonnen, hatten wir doch nur etwas Bewölkung und dann auch ab und an Sonne am Himmel. Zu guter Letzt landeten wir bei Harrods. Dieses Warenhaus ist wirklich ein Besuch wert: Allein schon die Süsswaren-Abteilung ist mehr als beeindruckend! Bald schon hatten wir unsere Besorgungen erledigt, und wir gönnten uns eine kurze Pause, bis wir am späteren Nachmittag zurück ins Hotel fuhren. Hier musste noch das Check-in für den morgigen Flug erledigt und unsere Boarding-Pässe ausgedruckt werden. Tja, und morgen heisst es dann Abschied nehmen von Grossbritannien. Ich habe die Zeit hier einmal mehr sehr genossen!
Samstag, 12. September 2015
London 2. Tag
Wie immer ist das Wetter hier in London für eine Überraschung gut! :-) Der Wetterbericht hatte heute eigentlich einen bedeckten Himmel mit etwas Regen angesagt. Tatsächlich wurden wir aber nur kurz "angefeuchtet", als wir um ca. 9.30 h das Hotel verliessen. Wir wollten eigentlich The Shard mit unserer Anwesenheit beglücken, doch als wir den Eintrittspreis von 31.-- £ sahen, liessen wir das bleiben. Zwischenzeitlich lugte auch die Sonne wieder hinter den Wolken hervor, so dass wir uns für einen Abstecher zur Tower Bridge entschlossen. Gesagt, getan und nach einem Spaziergang trafen wir dann auch auf den jüngeren Teil unserer Mannschaft. Wir genossen die Sonne, während wir der Themse entlang schlenderten und freuten uns auch über einen Ruder-Wettbewerb, der gerade stattfand. Weiter gings in Richtung Covent Garden, einem meiner Lieblingsplätze in London. Hier trifft man so manchen Strassenkünstler, und der Markt bietet immer wieder spannende Nippes, die es zu bestaunen galt. Selbstverständlich kommt dabei auch das Kulinarische nicht zu kurz! Natürlich hat es Samstags sehr viele Leute, trotzdem wollten wir weiter zum Piccadilly Circus, um Fortnum & Mason einen Besuch abzustatten. Was in diesem Warenhaus gehobenen Standards angeboten wird, ist kaum vorstellbar. Allein die Tee-Abteilung ist schlicht phantastisch! Und da es gerade Afternoon-TeaTime war, genehmigten wir uns hier noch einen kleinen Nachtisch... ;-) Gegen 16.30 h fanden wir dann, dass unsere Füsse nach so vielen Kilometern eine Pause verdient hatten, und wir machten uns mit der Tube auf den Rückweg zu unserem Hotel.
Freitag, 11. September 2015
London
Heute war nun also unsere letzte Fahrt mit dem Mercedes C220 bis zum Flughafen Heathrow. Ab da trennten sich unsere Wege: Während René nach Hause flog, nahmen wir die Tube zur Station Earl's Court, von wo es nur noch einige Schritte zu unserem Hotel K&K George waren. Da wir schon gegen 10:45 h eintrafen, konnten wir nur unser Gepäck deponieren, um dann unseren restlichen Tag zu verplanen. Schnell waren wir uns einig, dass wir das schöne Wetter nutzen und einige Stunden an der frischen Luft verbringen wollten. :-) Wir entschieden uns, zuerst Kensington Gardens zu besuchen und dabei auch den Kensington Palace von aussen zu betrachten. Der Park ist wunderschön und geht in den Hyde Park über. Hier kann man gut und gerne einen ganzen Tag verbringen! Uns zog es aber weiter nach Greenwich. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf ganz Central London. Wir genossen diesen Ausflug sehr und fuhren dann zurück zum Hotel, um kurz die Füsse hochzulagern, nachdem wir doch einige Kilometer abgespult hatten! :-)
Donnerstag, 10. September 2015
Weiter gen Osten
Heute würde nun unsere eigentlich letzte Etappe zu viert sein, da reNé uns morgen verlässt, um seine traditionellen Töffferien anzutreten. Unseren Mietwagen müssen wir morgen bereits um 10.00h am Flughafen abgegeben haben, darum entschlossen wir uns, am Donnerstag nachmittag möglichst nahe bei Heathrow zu sein. Jedoch wollten wir nicht einfach sinnlos Kilometer abspulen; so machten wir einen Umweg über Salisbury, um die berühmte Kathedrale zu besichtigen. Generell bin ich zwar kein grosser Fan von kirchlichen Gebäuden, doch dieses Bauwerk lohnt sich wirklich. Der Eintritt ist eigentlich gratis, trotzdem wird man freundlich aufgefordert, doch eine Spende von £ 7.50 pro Person abzugeben. Bei erneut wunderbarem Wetter und gefühlten 23° C genossen wir diesen Ausflug sehr, zumal das Städtchen selber auch hübsch und einen Spaziergang sicherlich wert ist. Unser Weg führte uns schliesslich nach Windsor, wo wir erst das Royal Adelaide Hotel buchen wollten. Doch bei £ 150.-- pro Zimmer plus zusätzlich noch £ 15.-- für den Parkplatz (inkl. Fluglärm!) verzichteten wir dankend. Über unsere App fanden wir dann in Old Windsor zwei Zimmer im Beaumont Estate für günstige £ 79.--/Raum inkl. Frühstück. Selten habe ich einen derart grossen Hotel-Komplex erlebt. Wir waren mit unseren Koffern mind. 7 Minuten im Gebäude unterwegs, bis wir zu unseren Zimmern gelangten.
| 123m - der höchste Kirchturm in UK |
Von Cardiff nach Bath
Nachdem wir Cardiff gestern ausgiebig genossen hatten, fingen wir heute unseren Tag im Restaurant "Bill's" an. In unserem Hotel hätte es zwar auch Frühstück gegeben, doch dieses Erlebnis wollten wir nicht wiederholen. Bill's ist eine Kette hier in Grossbritannien, die wir nur empfehlen können. Unser Zmorge war denn auch reichhaltig und sehr lecker! Die Route führte uns anschliessend - gezwungenermassen - wieder ostwärts, da wir am Freitag in London sein müssen. Wir entschieden uns darum, bis nach Bath zu fahren, um diese alte Römerstadt inkl. Bäder etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Früher eine Kurstadt für die eher betuchte Klientel ist Bath heute auch für "Normalsterbliche" tatsächlich eine Reise wert. Der Royal Crescent ist mehr als beeindruckend und die Architektur hier ist einfach sehenswert. In der Villa Ashley fanden wir heute am frühen Nachmittag unsere Unterkunft, um anschliessend die Stadt weiter zu erkunden. Abends führte unser Weg dann tatsächlich wieder ins Bill's, wollten wir doch auch noch Menükarte für unseren Znacht unbedingt ausprobieren. Resultat: Alle waren zufrieden. :-)
Dienstag, 8. September 2015
Dienstag, 8.9.15
Was braucht es für einen guten Start in den Tag? Ein Frühstück wie wir es heute morgen antrafen! Äusserst lecker: der Fruchtsalat mit frischsten Zutaten. Danach ging es bei strahlendem Wetter weiter - diesmal in Richtung Südosten. Ein kurzer Halt in Lampeter - wir benötigten eine Sicherung für den UK-Adapter. Diese hat sich beim Starten des Föhns verabschiedet.
Durch den Brecon Beacons National Park gelangten wir durch eine tolle Hügellandschaft, entlang mehrerer Stauseen nach Merthy Tydfil. Leider war ein uns empfohlenes Hotel bereits ausgebucht. Wir waren uns schnell einig noch eine Nacht in Cardiff anzuhängen. Die Stadt gefiel uns sehr beim ersten Besuch - und weil wir da etwas knapp Zeit hatten, verbrachten wir heute den ganzen Nachmittag mit Schlendern in der Innenstadt.
Durch den Brecon Beacons National Park gelangten wir durch eine tolle Hügellandschaft, entlang mehrerer Stauseen nach Merthy Tydfil. Leider war ein uns empfohlenes Hotel bereits ausgebucht. Wir waren uns schnell einig noch eine Nacht in Cardiff anzuhängen. Die Stadt gefiel uns sehr beim ersten Besuch - und weil wir da etwas knapp Zeit hatten, verbrachten wir heute den ganzen Nachmittag mit Schlendern in der Innenstadt.
Montag, 7. September 2015
Montag, 7.9.15
Unser erstes heutiges Etappenziel war das Carew Castle. Ganze 5.-- £ Eintritt werden für die Besichtigung der Ruine verlangt. Doch es lohnt sich! Wir verbrachten sicherlich 1 1/2 Stunden mit der Erkundung der verschiedenen Türme, Burgflügel etc. Man hat sich hier sogar die Mühe gemacht, einen Teil wieder mit einem neuen Holzdach zu versehen. So könnte man hier gut und gerne ein grösseres Fest inkl. Burg-Gespenst (in Form eines Affen!) abhalten. Der Himmel war heute ziemlich bedeckt und die Sonne wollte sich anfangs so gar nicht zeigen. Unser nächstes Etappenziel hiess dann St. Davids bis hin zur Lifeboat Station, einem der westlichsten Punkte von Wales. In St. Davids selber hielten wir nur kurz an, um eine Kaffeepause einzuschalten. Weiter ging es dann nach Aberaeron, einem Küstenort weiter nördlich. Diesen Tipp hatten wir von einem Waliser selber erhalten. Und tatsächlich: Hier fanden wir ein ausserordentlich hübsches Fischerdorf vor, das mit seinen bunten Häusern wirklich zum Verbleib einlädt. Gesagt, getan: Im B&B "3 Pen Cei" fanden wir unser "Hullchen" für die nächste Nacht. Die Inhaberin lud uns auch gleich zu einem traditionellen "Welsh Biscuit" ein. Hmmm - lecker! :-)
| herrliche Farben an den Häusern |
Sonntag, 6. September 2015
Sonntag, 6.9.15
Morgens erwachten wir in einem doch eher frischen Zimmer.
Bald schon stellten wir fest, dass der Strom und somit die Heizung im ganzen
Haus nicht funktionierte. So machten wir unser Frühstück auf die altmodische
Art und Weise, nämlich auf dem Gasherd. ;-) Bald schon verliessen wir aber
unsere Unterkunft, da wir die Halbinsel Gower noch weiter erkunden wollten.
Unser erstes Etappenziel war Rhossili. Wir stellten schnell fest, dass wir –
obwohl ziemlich früh unterwegs – nicht alleine auf den schmalen Strassen waren.
Die Waliser fahren alle eher sportlich, egal wieviel Platz zur Verfügung steht.
So manches Mal musste René die Bremsen eher scharf betätigen, um keinen
Landschaden zu verursachen. Die kleine Ortschaft am Meer schien ein beliebtes
Ausflugsziel zu sein, führte doch ein gut ausgebauter Wanderweg den Klippen
entlang und einige Spaziergänger und Wanderer waren anzutreffen. Wir genossen
unseren Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein sehr, und wenn man Glück hat,
so können auch Robben am Strand beobachtet werden! Als heutiges Etappenziel
nahmen wir Tenby ins Visier. Da wir auf unserm GPS nicht die schnellste,
sondern kürzeste Strecke eingegeben hatten, war die Route auch mehr als
spannend. Vieles hier erinnerte uns an unseren Aufenthalt in Cornwall vor etwa
10 Jahren. Die mannhohen Hecken, die z.T. überwachsenen Alleen und die schmalen
Strässchen waren einfach malerisch. Unterwegs machten wir da und dort einen
Kaffeehalt und bald schon waren wir an unserem Ziel angekommen. Schnell fanden
wir im Hotel Giltar zwei schöne Zimmer inkl. Parkplatz (keine
Selbstverständlichkeit hier…) und erkundeten am späteren Nachmittag dann das
Städtchen, welches viele wunderschöne Ein- und Ausblicke bietet.
Samstag, 5.9.15
Nachdem wir gestern nur die Innenstadt von Cardiff gesehen
hatten, wollten wir nach unserem Frühstück noch die Cardiff Bay anschauen. In
diesem Stadtteil finden sich viele Sehenswürdigkeiten wie z.B. „Doctor Who
Experience“, das Norwegian Art Church Center uvm. Hier können auch
Speedboat-Touren gebucht werden. Die ganze Umgebung ist sehr gepflegt, modern und
einen Abstecher absolut wert. Unser Weg führte uns dann weiter westwärts. In
unserm Reiseführer hatte ich gelesen, dass Swansea auch einen Besuch lohnt. Aus
unserer Sicht war das aber eher eine Enttäuschung. Die Stadt wirkt – verglichen
mit Cardiff – eher heruntergekommen und ein richtiges Wohlgefühl wollte nicht
aufkommen. So entschieden wir uns, nicht in der Stadt zu übernachten, sondern
in der Umgebung eine Unterkunft zu suchen. Gesagt, getan! In der Booking-App
hatten wir das Clyne Farm Center gesehen und entschlossen uns spontan, dort
vorbeizuschauen. Während man auf Booking für ein Cottage zu viert ganze £ 190.—
hätte hinblättern müssen, zahlten wir jetzt gerade mal £ 35.—pro Person. Merke:
Nicht immer erhält man die besten Preise übers Internet… Unser Cottage war sehr
behaglich eingerichtet mit einem tollen Wintergarten, der die fantastische
Aussicht über die ganze Bay umso mehr zur Geltung brachte. Abends wollten wir
noch „The Mumbles“ erkunden. Dabei handelt es sich um eine kleine Ortschaft am
Meer, die wirklich sehenswert ist. Wir nahmen auch unser Abendessen in einem
örtlichen Pub ein und wurden nicht enttäuscht.
Samstag, 5. September 2015
Die Vorfreude auf Wales wurde an unserem ersten Reisetag eigentlich nur getrübt durch die üblichen - für mich eher enervierenden - Sicherheitskontrollen am Flughafen inkl. 1/2 Std. Verspätung des Flugzeugs. In London angekommen mussten wir wieder eine ellenlange Schlange wegen der Passkontrolle über uns ergehen lassen. MERKE: Elektronisch lesbaren Pass mitnehmen; dort hat's keine Warteschlangen! Ja - im Nachhinein ist man immer schlauer. :-) Der Papierkrieg zur Übernahme unseres Mietwagens gestaltete sich dann auch eher langwierig, und da Heathrow einfach riesig ist, dauerte es auch eine ganze Weile, bis wir unseren Mercedes C220 in Empfang nehmen konnten. Wir waren glücklich, als wir dann dank unseres mitgebrachten Navi's auf der M4 in Richtung Westen unterwegs waren. Das Wetter gestaltete sich sehr abwechslungsreich - nur der Regen fehlte glücklicherweise. Die Landschaft unterwegs hat mir sehr gut gefallen; die Wolken hier sind einfach plastischer als bei uns. Gegen 16.30 h erreichten wir Cardiff, die Hauptstadt von Wales. Wir fuhren direkt in die Innenstadt und erkundeten erst einmal etwas die Fussgängerzone, welche übrigens sehr schön gestaltet ist. Auch die Burg hier ist sehr imposant. Nach einer Stärkung in Jamie's Italian Restaurant (ja, der Jamie Oliver) machten wir uns via Internet auf die Suche nach einem geeigneten Hotel und wurden fündig in Form des Park Inn by Radisson. Hier buchten wir für eine Nacht und genossen am Abend ein wunderbares Essen im ältesten Italiener der Stadt: Giovanni's. Sehr empfehlenswert!
Freitag, 4. September 2015
1 Woche Wales
Heute starten wir und reisen für eine Woche durch Wales. Los geht es mit dem Flügi nach London. Klappt alles sollte dort ein Mietwagen für uns bereitstehen. Ausgerüstet mit einem Reiseführer, Fotokamera, etwas Kleingeld und einigen Ideen im Kopf was wir sehen möchten, aber ohne eine detaillierten Plan fahren wir von London aus in Richtung Westen und lassen uns überraschen.
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