Morgens erwachten wir in einem doch eher frischen Zimmer.
Bald schon stellten wir fest, dass der Strom und somit die Heizung im ganzen
Haus nicht funktionierte. So machten wir unser Frühstück auf die altmodische
Art und Weise, nämlich auf dem Gasherd. ;-) Bald schon verliessen wir aber
unsere Unterkunft, da wir die Halbinsel Gower noch weiter erkunden wollten.
Unser erstes Etappenziel war Rhossili. Wir stellten schnell fest, dass wir –
obwohl ziemlich früh unterwegs – nicht alleine auf den schmalen Strassen waren.
Die Waliser fahren alle eher sportlich, egal wieviel Platz zur Verfügung steht.
So manches Mal musste René die Bremsen eher scharf betätigen, um keinen
Landschaden zu verursachen. Die kleine Ortschaft am Meer schien ein beliebtes
Ausflugsziel zu sein, führte doch ein gut ausgebauter Wanderweg den Klippen
entlang und einige Spaziergänger und Wanderer waren anzutreffen. Wir genossen
unseren Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein sehr, und wenn man Glück hat,
so können auch Robben am Strand beobachtet werden! Als heutiges Etappenziel
nahmen wir Tenby ins Visier. Da wir auf unserm GPS nicht die schnellste,
sondern kürzeste Strecke eingegeben hatten, war die Route auch mehr als
spannend. Vieles hier erinnerte uns an unseren Aufenthalt in Cornwall vor etwa
10 Jahren. Die mannhohen Hecken, die z.T. überwachsenen Alleen und die schmalen
Strässchen waren einfach malerisch. Unterwegs machten wir da und dort einen
Kaffeehalt und bald schon waren wir an unserem Ziel angekommen. Schnell fanden
wir im Hotel Giltar zwei schöne Zimmer inkl. Parkplatz (keine
Selbstverständlichkeit hier…) und erkundeten am späteren Nachmittag dann das
Städtchen, welches viele wunderschöne Ein- und Ausblicke bietet.
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