Sonntag, 6. September 2015

Sonntag, 6.9.15

Morgens erwachten wir in einem doch eher frischen Zimmer. Bald schon stellten wir fest, dass der Strom und somit die Heizung im ganzen Haus nicht funktionierte. So machten wir unser Frühstück auf die altmodische Art und Weise, nämlich auf dem Gasherd. ;-) Bald schon verliessen wir aber unsere Unterkunft, da wir die Halbinsel Gower noch weiter erkunden wollten. Unser erstes Etappenziel war Rhossili. Wir stellten schnell fest, dass wir – obwohl ziemlich früh unterwegs – nicht alleine auf den schmalen Strassen waren. Die Waliser fahren alle eher sportlich, egal wieviel Platz zur Verfügung steht. So manches Mal musste René die Bremsen eher scharf betätigen, um keinen Landschaden zu verursachen. Die kleine Ortschaft am Meer schien ein beliebtes Ausflugsziel zu sein, führte doch ein gut ausgebauter Wanderweg den Klippen entlang und einige Spaziergänger und Wanderer waren anzutreffen. Wir genossen unseren Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein sehr, und wenn man Glück hat, so können auch Robben am Strand beobachtet werden! Als heutiges Etappenziel nahmen wir Tenby ins Visier. Da wir auf unserm GPS nicht die schnellste, sondern kürzeste Strecke eingegeben hatten, war die Route auch mehr als spannend. Vieles hier erinnerte uns an unseren Aufenthalt in Cornwall vor etwa 10 Jahren. Die mannhohen Hecken, die z.T. überwachsenen Alleen und die schmalen Strässchen waren einfach malerisch. Unterwegs machten wir da und dort einen Kaffeehalt und bald schon waren wir an unserem Ziel angekommen. Schnell fanden wir im Hotel Giltar zwei schöne Zimmer inkl. Parkplatz (keine Selbstverständlichkeit hier…) und erkundeten am späteren Nachmittag dann das Städtchen, welches viele wunderschöne Ein- und Ausblicke bietet. 


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