Sonntag, 19. Februar 2017

Fifty Shades of Green (and rain...)

Heute begann nun unsere Rundreise! Wir freuten uns schon, Auckland zu verlassen, auch wenn diese Stadt unendliche Unterhaltungsmöglichkeiten bietet. Aber unsere Nachtruhe wurde mehr als nur einmal empfindlich gestört und wenn dann auch noch ein Jetlag dazu kommt, hält sich der Spass in Grenzen... Also auf zu Avis, unserem Mietauto-Anbieter. Eigentlich waren wir ja vorgewarnt worden: Wir sollten einen internationalen Führerschein mitnehmen. Doch da wir die letzten beiden Male ohne weiteres einen Camper, resp. ein Mietauto ohne diesen Zusatzaufwand erhalten hatten, hatten wir darauf verzichtet. Aber oha - heute erwischten wir einen Angestellten, der getreu nach den Buchstaben des Gesetzes waltete... Was nichts anderes bedeutete, als dass der Führerschein von reNé für satte NZ$ 50.-- übersetzt wurde - und diese Übersetzung erst noch nur ein Jahr gültig ist... Na ja! Wenigstens verlief dann die Übergabe unseres Toyota RAV4 reibungslos und schon brausten wir durch die Strassen von Auckland nordwärts, nicht ohne die üblichen Tücken kennenzulernen (wo ist der Blinker? Genau: RECHTS!). ;-) Das Verkehrsaufkommen war für einen Sonntag dann überraschenderweise eher gross. Was uns aber viel mehr faszinierte war die Tatsache, dass uns gefühlte 1000 Autos mit Bootsanhänger entgegenkamen. Ob wohl irgendwo ein Motorboot-Happening stattfand? Allerdings - das Wetter war nicht gerade einladend dazu. Unterwegs goss es teilweise wirklich wie aus Kübeln, was die unterschiedlichen satten Grüntöne dann ohne weiteres erklärte. Doch glücklicherweise fand Petrus, dass wir auch Sonnenstrahlen verdient haben und so kamen wir in den Genuss von äusserst abwechslungsreichem Wetter: Mal Sonne, dann bedeckt, dann Regen und schliesslich Sonne inkl. Regen. Spannend! :-) Auch die Strassennamen gaben immer wieder Anlass zum Schmunzeln: Wer hätte gedacht, dass die Ngunguru-Strasse in Neuseeland zu finden ist? Jedenfalls freuten wir uns, dass wir gegen 15.00h unsere Unterkunft das B&B Lighthouse Lookout in Takatuka gleich auf Anhieb fanden. Und das Zimmer war denn auch mehr als überraschend, nämlich einfach perfekt - und erst noch mit Nespresso-Maschine! :-) Hier findet man alles, was das Herz begehrt: Einen Swimmingpool, ein Jacuzzi und erst noch einen privaten Beach. Herz, was willst du mehr?





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