Freitag, 13. Mai 2016

Freitag, der Dreizehnte…

… machte seinem Namen nur in dem Sinn Ehre, als dass es aus allen Kübeln goss, als wir um 8.30h in Henau abfuhren. Es nützte alles nichts: Wir mussten los, denn unsere Plätze auf der Fähre waren gebucht. Richtung San Bernardino wurde es leider auch nicht besser: Im Gegenteil! Als wir vor dem Portal ankamen, waren es gerade noch 2,5° C und einige Schneeflocken mischten sich unter den Regen. Dass wir vor dem Tunnel auch noch wegen eines Rotlichts relativ lange warten mussten, trug nicht gerade zur Stimmungsaufhellung bei. Blieb nur noch die Hoffnung, dass es auf der Südseite dann besser sein würde. Wir wurden nicht enttäuscht; bei Bellinzona lugte die Sonne zaghaft hervor, und wir konnten uns endlich aus den Regensachen schälen. Kurz eine Rast im Mövenpick einschalten und weiter ging es in Richtung Genua. Der Verkehr hielt sich glücklicherweise sehr in Grenzen. Nicht einmal am Zoll mussten wir warten, sondern konnten zügig unseren Weg fortsetzen. Gegen 16.00h waren wir schliesslich an unserem Ziel angelangt. Von nun an hiess es warten: Zum einen, um zuerst in die richtige Wartelinie zu kommen und dann, um in der Wartelinie selber dann nochmals ca. 2 Stunden zu warten, bis wir in die Fähre konnten. Die Logistik am Fährhafen selber ist faszinierend; es klappte alles reibungslos und bald schon hatten wir unser Motorrad in der Fähre geparkt. Auch die Schlüsselübergabe für unsere Kabine ging sehr zügig über die Bühne, so dass wir uns umziehen und ein hervorragendes Abendessen geniessen konnten. Die Überfahrt nach Sardinien schliesslich war von vielen Wellen geprägt, die uns mehr oder minder sanft in den Schlaf wiegten.




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