… machte seinem Namen nur in dem Sinn Ehre, als dass es aus allen
Kübeln goss, als wir um 8.30h in Henau abfuhren. Es nützte alles nichts: Wir
mussten los, denn unsere Plätze auf der Fähre waren gebucht. Richtung San
Bernardino wurde es leider auch nicht besser: Im Gegenteil! Als wir vor dem
Portal ankamen, waren es gerade noch 2,5° C und einige Schneeflocken mischten
sich unter den Regen. Dass wir vor dem Tunnel auch noch wegen eines Rotlichts
relativ lange warten mussten, trug nicht gerade zur Stimmungsaufhellung bei.
Blieb nur noch die Hoffnung, dass es auf der Südseite dann besser sein würde.
Wir wurden nicht enttäuscht; bei Bellinzona lugte die Sonne zaghaft hervor, und
wir konnten uns endlich aus den Regensachen schälen. Kurz eine Rast im
Mövenpick einschalten und weiter ging es in Richtung Genua. Der Verkehr hielt
sich glücklicherweise sehr in Grenzen. Nicht einmal am Zoll mussten wir warten,
sondern konnten zügig unseren Weg fortsetzen. Gegen 16.00h waren wir
schliesslich an unserem Ziel angelangt. Von nun an hiess es warten: Zum einen,
um zuerst in die richtige Wartelinie zu kommen und dann, um in der Wartelinie
selber dann nochmals ca. 2 Stunden zu warten, bis wir in die Fähre konnten. Die
Logistik am Fährhafen selber ist faszinierend; es klappte alles reibungslos und
bald schon hatten wir unser Motorrad in der Fähre geparkt. Auch die
Schlüsselübergabe für unsere Kabine ging sehr zügig über die Bühne, so dass wir
uns umziehen und ein hervorragendes Abendessen geniessen konnten. Die Überfahrt
nach Sardinien schliesslich war von vielen Wellen geprägt, die uns mehr oder
minder sanft in den Schlaf wiegten.
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